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Teilemarkt und Ausfahrt Käfertreffen in Fürstenau mit familiärem Flair

Von Jürgen Schwietert, Jürgen Schwietert | 06.09.2016, 17:46 Uhr

Das internationale Käfertreffen ist eine längst lieb gewonnene Tradition in Jetzt waren erneut Freunde des Kultautos zu Gast der Stadt. An drei Tagen erlebten die Gäste ein familiäres Treffen mit Ausfahrt, Käferfete und Benzingesprächen.

„Ich möchte euch ganz herzlich zu unserem 19. Treffen begrüßten“, hieß der Vorsitzende Stephan Schwietert die Gäste, darunter den Landtagsabgeordneten Christian Calderone sowie die Bürgermeister Benno Trütken und Herbert Gans, willkommen. Sein besonderer Dank galt dem MSC, der die Ausfahrt absicherte. „Ganz besonders möchte ich mich bei meinen treuen Mitgliedern bedanken, die immer an meiner Seite stehen“, lobte er das Helferteam.

Herbert Gans wiederum dankte den Käferfreunden für die Ausrichtung der Veranstaltung. „Es ist immer wieder im Jahresablauf der Stadt eine wunderschöne Sache. Wir freuen uns auf eine schöne Ausfahrt“, so Fürstenaus Bürgermeister.

Nach den Ansprachen ging es dann auf Tour – selbstverständlich auch durch die Große Straße und das Hohe Tor. Weiter führte der Weg nach Bippen und durch die Maiburg über Schwagstorf wieder nach Fürstenau. Dabei waren die beiden Begegnungen, einmal in Bippen und zum anderen zwischen den Verkehrskreisplätzen Husteden und Bentrups Ecke ein besonderer Höhepunkt. Auch das Licht- und Schattenspiel in der Maiburg beeindruckte die Gäste, darunter auch viele niederländische Käferfreunde.

„Es war eine schöne Ausfahrt“, erklärte Christian Calderone nach der Tour. Er selbst fährt einen rund 20 Jahre alten Käfer. „Die Ausfahrt hat Spaß gemacht“, freute sich auch Michael Töns von den Käferfreunden. Der schönste Lohn allerdings sei der Dank der Gäste.

Nach der Ausfahrt stand die Bewertung der schönsten und interessantesten Fahrzeuge in mehreren Klassen auf dem Programm. Für die Besten gab es am Abend schöne Pokale. Weiterhin freuten sich Manfred Teschendorf aus Recklinghausen als ältester Teilnehmer über einen Pokal. Er schlug seinen Mitbewerber Klaus-Dieter Kock aus Bad Nenndorf um zwei Monate. Die Jüngste in diesem Jahr war Simone Linkenbeck. Für die weiteste Anreise aus dem 350 Kilometer entfernten Aachen gab es ebenso einen Pokal wie für den mit 21 Teilnehmer stärksten Club, den „Käferfreunden ohne Grenzen“. Den ältesten Käfer (Baujahr 1962) brachte Nino Kinscher aus Hörstel, den jüngsten Käfer (Baujahr 1997) Gerald Mund aus Ennigerloh mit.

Viel Spaß machten auch die Fahrten im anspruchsvollen Buggyparcours auf dem Gelände in der Nähe der Reithalle. Dabei ging es über Hügel und durch Schlammlöcher. Und wenn der Buggy und der Fahrer dann die gleiche braune Farbe angenommen hatten wie der Schlamm im Wasserloch, waren alle zufrieden. Die Organisation der Aktion hatten die Buggyfreunde aus den Niederlanden, denen ein Dankeschön galt.

Auf dem Zeltplatz und vor der Reithalle fand außerdem ein Teilemarkt statt. Eine Tombola rundete das Fest ab. Am Sonntagmittag beschloss ein gemeinsames Frühstück, das Sigrid Gerner, Christine Schwietert, Margret Laurien und Andrea Selker zubereiteten, das stimmungsvolle Treffen.

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