Ein Artikel der Redaktion

Mit ein wenig Rührung Abschlussfeier an der Marienschule in Schwagstorf

06.07.2014, 19:01 Uhr

nwey Schwagstorf. Allen Unkenrufen zum Trotz hatten die Abschlussklassen der Marienschule in Schwagstorf Glück mit dem Wetter. Eingeleitet wurden die Feierlichkeiten durch einen Festgottesdienst unter dem Motto „Ihr seid das Salz der Erde“, ehe die Gäste und Gastgeber zum Sekt- und Kaffeeempfang übergingen.

Das Programm in der Aula begann musikalisch mit einem Instrumentalstück für Klavier, Geige, zwei Querflöten und Trompete. Nach dieser Einstimmung folgte eine Begrüßung durch Schulleiterin Ludgera Gohmann, die dann die Bühne freigab für die Klassen 10H und 9H. Vor dem Publikum aus Eltern, Lehrern, Mitschülern und Angehörigen trugen sie Snow Patrols „Chasing Cars“ vor.

Alicia Kuhlmann als Schülersprecherin war sichtlich bewegt, als die im Namen aller Abschlussschüler den Betreuern von externen und Internatsschülern, Eltern und allen anderen, die sie auf dem Weg zum Schulabschluss begleitet und unterstützt haben, ihren Dank aussprach. Für sie, die Schüler, beginne ein neuer Lebensabschnitt. Um ihren Dank für die schöne Zeit mit etwas Bleibendem zu begleiten, überreichte sie Ludgera Gohmann eine Dokumentenkamera für die Schule.

Die Zehntklässler der Realschule hoben unterdessen das Gefühl der Zusammengehörigkeit hervor, als sie vortraten und im Chor „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani sangen. Die Eltern wiederum freuten sich über die Leistungen ihrer nun fast erwachsenen Kinder.

„Machen Sie nicht so lange, Frau Gohmann. Sie wissen, das Spiel“, sei die Bitte nach dem Gottesdienst an gewesen, erklärte die Schulleiterin zu Beginn ihrer Rede. Sie wolle versuchen, sich daran zu halten, versprach sie. „Auf und davon“ machten sich die Schüler jetzt, zitierte sie die Einladungen zur Feier. Aber um den Halt nicht zu verlieren, bräuchten sie auch Wurzeln, die Schule, Eltern und Erzieher ihren Schützlingen gegeben hätten. Dazu bedürfe es Mutes. Der verleihe Flügel. Mit dem Gefühl, den Jugendlichen ein gutes Rüstzeug für eine solche selbstbestimmte Zukunft gegeben zu haben, würden diese Schüler heute in diese Zukunft entlassen.

In Zweier, Dreier- und Vierergruppen empfingen die nunmehr ehemaligen Schüler ihre Zeugnisse von ihren Klassenlehrern, ihrer Schulleiterin und Schwester Marianne, die das der Schule angegliederte Mädcheninternat leitet. Nach einem Segenslied klang die Schulentlassung aus.