Ein Artikel der Redaktion

LED-Beleuchtung und Kirchenmusik Rege Beteiligung am Hollensteder Ortsgespräch

Von Maria Kohrmann-Unfeld | 06.02.2017, 15:07 Uhr

Der Einladung des Gemeindeteams zum dritten Treffen der Vereine, Gruppen und Verbände sind zahlreiche Hollensteder gefolgt. Künftig wird der Arbeitskreis unter dem Namen „Ortsgespräche“ einmal im Quartal tagen.

Nach der Begrüßung durch Gregor von Wulfen folgten Berichte der Anwesenden über die bisherigen Projekte. Zum Thema „Nachwuchs Kirchenmusik“ erklärte Astrid Niermann, sie habe sich inzwischen mit dem Regionalkantor Axel Eichhorn in Verbindung gesetzt, der bereits ein Mädchen an der Kirchenorgel in Hollenstede ausbilde. „Er hat sich bereit erklärt, eine weitere Person zu unterrichten“, berichtete Niermann. Unterstützt werde das Projekt vom Kirchenvorstand.

Neue Lichterkette bestellt

Die Planungsgruppe „Weihnachtsbeleuchtung am Pfarrheim“ hat inzwischen eine neue Kette mit LED-Birnen bestellt, die auf einem Holzrahmen befestigt werden soll. „Sobald die Kette da ist, wird die Gruppe über die endgültige Form beraten“, so Josef Ahrens. Sportverein, Schützenverein, Heimatverein und Landjugend beteiligen sich an der Finanzierung. Die Suche nach einem zentralen Raum für den Heimatverein steht weiterhin auf der Agenda.

Eine Frage des Ehrenamts

Mit der Frage „Wie viele Menschen haben in Deutschland ein Ehrenamt?“, leitete Petra Kenning den nächsten Arbeitsschritt ein. Laut einer Studie seien mehr als 43 Prozent ehrenamtlich tätig, und zwar überwiegend zwei Stunden die Woche. Der auf der Liste der zu erledigenden Dinge an erster Stelle stehende Themenkomplex „Nachwuchssorgen bei Vorständen und Gremien“ und „Wie kann man Leute für das Ehrenamt gewinnen?“ wurde in drei Gruppen lebhaft diskutiert.

Veranstaltungen künftig bündeln

Die Ergebnisse dieser Diskussion: Die Aufnahme von sogenannten Praktikanten in die jeweiligen Vorstandsteams wird für sinnvoll gehalten, ebenso wie die Einrichtung von Mitarbeiterkreisen und das gemeinsame Arbeiten an Großprojekten. Aber auch die Bündelung vereinsübergreifender Veranstaltungen, wie zum Beispiel Kohlgänge oder Vereinsfahrten, wurde mehrfach angeregt. Außerdem könnte ein Bonusheft mit Vergünstigungen innerhalb der örtlichen Vereine als Belohnung für ehrenamtliche Arbeit reizvoll sein. Wichtig sei auch Öffentlichkeitsarbeit sowie die Nutzung neuer Medien. Eine Gruppe wird sich konkret mit der Neugestaltung des Jahreskalenders beschäftigen. Der Arbeitskreis „Ortsgespräche“ wird sich im Frühjahr wieder treffen.

Archivierung von Totenbildern

Nach Abschluss der Versammlung erklärte Josef Ahrens, dass sich der Heimatverein zur Zeit mit der Archivierung von sogenannten Totenbildern beschäftige. „Falls noch jemand solche Bilder hat, können diese bei mir abgegeben werden, Rückgabe wird garantiert“, so Ahrens.