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Karl Krieger und Winfried Knocks für Ratsarbeit geehrt Stadt Fürstenau mitgestaltet

29.09.2011, 06:05 Uhr

„Heute ehren wir drei Personen, die unverrückbar mit der politischen Entwicklung Fürstenaus verbunden sind“, verkündete Bürgermeister Herbert Gans in der jüngsten Ratssitzung. Karl Krieger, Winfried Knocks und Friedrich-Wilhelm Oldenhage setzten sich seit vielen Jahren für die Belange der Bürger ein, hieß es.

„Willst du in Ruhe und Frieden leben, dann lass dir nie ein Ehrenamt geben“, zitierte Klaus Bothe als Gast vom miedersächsischen Städtetag in seiner Ansprache. Er war aus Hannover angereist, um Karl Krieger die Ehrenurkunde des Verbandes für die 25-jährige Mitgliedschaft im Stadtrat zu überreichen. Dazu sprach er Worte des Dankes und der Anerkennung für die ehrenamtliche Ratsarbeit aus. Die Wähler hätten ihm immer wieder das Vertrauen entgegengebracht.

Seit 1996 hat Karl Krieger (CDU) das Amt des ersten stellvertretenden Bürgermeisters inne. Dazu wirkte er im Straßen- und Wegeausschuss, im Ausschuss für Jugend und Kultur, im Wirtschaftsförderungsausschuss sowie im Umlegungsausschuss mit. „Ich möchte nicht nur kritisieren, sondern auch selbst gestalten“, begründete Karl Krieger seinen Einsatz im Stadtrat.

Sogar vor noch längerer Zeit, nämlich vor 35 Jahren, begann Winfried Knocks kommunalpolitische Arbeit. Am 3. Oktober 1976 sei er in den Stadtrat gewählt worden wusste Bürgermeister Herbert Gans. Davon war der Ratsherr stolze 34,5 Jahre Fraktionsvorsitzender der SPD. Darüber hinaus arbeitete er im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt, im Umlegungsausschuss und viele Jahre im Sanierungsausschuss (von 1981 bis 91). Außerdem ist Winfried Knocks Beigeordneter im Verwaltungsausschuss.

Der Dritte im Bunde, Friedrich-Wilhelm Oldenhage, konnte bei der Ratssitzung nicht anwesend sein: Er hatte Verpflichtungen in seiner Funktion als Kreistagsmitglied. Seine Ehrung verschob der Stadtrat daher auf die nächste Sitzung Anfang November. Übrigens war dies die letzte und zugleich 25. Sitzung des Stadtrates Fürstenau in der Wahlperiode seit 2006, wie Herbert Gans anmerkte. Anders formuliert: Es gab immer viel zu bereden.