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Baugenehmigung liegt vor Umbau zur „Alten Heimat“ in Berge kann losgehen

Von Mirko Nordmann, Mirko Nordmann | 26.06.2016, 17:34 Uhr

„Endlich kann es losgehen.“ Sehnlichst hatte Martin Wüst auf die Baugenehmigung für den Umbau des ehemaligen Gasthof Bischoff in Berge gewartet. Nun hat der Landkreis Osnabrück grünes Licht gegeben. In der vergangenen Woche haben die Arbeiten begonnen.

Eigentlich hatte Martin Wüst vorgehabt, schon im Mai mit der Sanierung des Gebäudes an der Antener Straße zu beginnen. Doch daraus wurde nichts, weil die Genehmigung des Landkreises fehlte. Bis zur vergangenen Woche: „Endlich ist die Baugenehmigung da“, berichtete der 48-jährige Gastronom, der früher in Bippen die legendäre Disco Fiz Oblon betrieben und in Osnabrück viele weitere Geschäfte aufgebaut hat.

„Alte Heimat“ heißt sein aktuelles Gastronomieprojekt. Wie berichtet will Wüst, der in Berge aufgewachsen ist, unter dem Dach der ehemaligen Gaststätte Bischoff eine Bäckerei und Café sowie Restaurant, Kneipe und Hotelbetrieb vereinen. Apropos Dach: Das alte Dach des Gasthofes wird in den nächsten Wochen herunter gerissen und durch ein neues ersetzt.

Bislang ist bereits der marode Anbau, in dem die Kegelbahn untergebracht war, aus Sicherheitsgründen abgerissen worden . Außerdem hat Wüst das Gebäude entrümpelt. Nachdem Anfang Juni auch die Kneipe geschlossen ist, wurde zuletzt dieser Teil des Gasthofes aufgeräumt.

Durch die Verzögerung mit der Baugenehmigung kann auch der ursprüngliche Zeitplan nicht gehalten werden. Eigentlich hatte Wüst die Bäckerei und das Café schon zum Berger Herbstmarkt im September eröffnen wollen. Daraus wird nicht mehr. „Leider“, sagt Wüst, „das wäre toll gewesen, aber das schaffen wir nicht.“ Frühestens im Oktober soll es nun soweit sein. Kneipe und Restaurant sollen noch Ende des Jahres erstmals die Türen offnen.

Auch bei den prognostizierten Investitionskosten musste Wüst schon nach oben korrigieren. Anstatt der zunächst anvisierten 400000 Euro geht der Gastronom mittlerweile von 500000 Euro aus. Wie berichtet bekommt Wüst für den Umbau der alten Gaststätte 137330,47 Euro Fördermittel vom Land Niedersachsen , von denen nach Anzug der Steuern laut Wüsts Berechnung noch etwa 80000 Euro übrig bleiben.