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Kampagne des Klima-Bündnisses Aktion Stadtradeln in der Samtgemeinde Fürstenau: Das sind die Gewinner

Von Nicole Klostermann | 19.08.2023, 14:16 Uhr

Die Samtgemeinde Fürstenau trat beim diesjährigen Stadtradeln ordentlich in die Pedale: Insgesamt 678 Radler haben sich im Juni auf den Sattel geschwungen, um insgesamt 123.997 Kilometer zurückzulegen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dafür wurden sie nun ausgezeichnet.

„Das ist schon eine beeindruckende Leistung“, freute sich Samtgemeindebürgermeister Matthias Wübbel, als er in einer kleinen Feierstunde im Sitzungssaal der Stadt Fürstenau die Teilnehmer des diesjährigen Stadtradeln begrüßte.

„Die Teilnehmerzahl hat sich dieses Jahr verdreifacht. Das ist wirklich eine tolle Steigerung“, erklärt er. Gemeinsam mit Sandra Fenstermann vom Tourismusbüro Fürstenau zeichnete er die Gewinner der diesjährigen Radfahraktion aus. 

Die Zahlen können sich in der Tat sehen lassen: Insgesamt 678 Radler haben sich vom 10. bis zum 30. Juni in der Samtgemeinde Fürstenau auf den Sattel geschwungen, um insgesamt 123.997 Kilometer für das Stadtradeln zurückzulegen. Damit haben die Teilnehmer 20 Tonnen CO2 vermeiden können. 

Hollensteder Dorfgemeinschaft und Manfred Wesner gewinnen

Als Gewinner in der Kategorie Gruppe sicherte sich die Hollensteder Dorfgemeinschaft mit 14425 gefahrenen Kilometern den ersten Platz. Knapp dahinter mit 13982 Kilometern lag die KfD Berge, gefolgt von der KfD Schwagstorf mit 7967 Kilometern. Bei den Schulen lag die Oberschule Berge mit 16384 Kilometern vorne, die Grundschulen Fürstenau und Berge waren ihr mit jeweils 11060 Kilometern und 9174 Kilometern auf den Fersen. 

In der Kategorie der Einzelfahrer sicherte sich Manfred Wesner aus Fürstenau mit 3662 Kilometern den ersten Platz. Dieter Langhans radelte sich mit 1773 Kilometern auf das zweite Treppchen und Franz Escher aus Berge erstrampelte sich mit 1204 Kilometern den dritten Platz.

300 Euro für die Kinderkrebshilfe

Für Dieter Langhans war es jedoch nicht genug während des Stadtradelns nur in die Pedalen zu treten. Er nahm die Aktion zum Anlass, während seiner Touren weggeworfene Pfandflaschen einzusammeln und abzugeben. „So kam einiges an Pfand zusammen“, erzählt der sportliche Achtzigjährige, der täglich mindestens 50 Kilometer mit dem Rad zurücklegt. „Ich habe dann die Summe nochmal aufgerundet und kann nun 300 Euro an die Kinderkrebshilfe spenden.“

Auch wenn die Aktion nun beendet ist, ruht Dieter Langhans sich noch lange nicht aus: „Alle Kilometer, die ich insgesamt in diesem Jahr auf dem Rad oder mit meinen Inline-Skates zurücklege, werde ich umrechnen und der Krebshilfe spenden.“ verrät er.

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