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Fester Treffpunkt im Jugendkeller Starkes Interesse bei Neugründung der Landjugend Berge

Von Justus Wurst | 25.09.2019, 17:51 Uhr

In Berge gibt es wieder eine Landjugend. Bei der offiziellen Gründungsveranstaltung hat sich gezeigt, dass das Interesse unter den jungen Leuten, sich gemeinsam zu engagieren, sehr groß ist.

Als Anke Trecksler, die Betreuung des KLJB-Dekanats Bersenbrück, Anfang dieses Jahres eine Informationsveranstaltung zum Thema Landjugend in Berge veranstaltete, hatte sie eigentlich mit 15 bis 20 Interessierten gerechnet. Es kamen allerdings 70 bis 80 Jugendliche – und alle waren daran interessiert, eine Landjugend in Berge zu gründen.

Nun, im September 2019, war es dann endlich soweit: Die Berger Landjugend hat sich auch offiziell neu gegründet. Mit regem Interesse verfolgten die benachbarten Ortsgruppen sowie Freunde und Bekannte zunächst den festlichen Akt in der Berger St. Servatius Kirche. Im Mittelpunkt stand dabei die Segnung der KLJB-Fahne und deren Übergabe an die Mitglieder.

Erster Vorstand gewählt

Anschließend standen ein kleiner Empfang in der Aula der Oberschule in Berge sowie die Gründungsversammlung mit Wahlen auf dem Programm: Simon Bertke und Karin Hardebeck sind die ersten Vorsitzenden der neu gegründeten Landjugend. Die freut sich nun auf die kommenden Aufgaben und Aktionen. Um die zu besprechen und zu organisieren hat die Landjugend einen festen Treffpunkt im Jugendkeller der Gemeindeverwaltung an der Tempelstraße. Dort kann der Raum jeweils mittwochs geblockt werden. Im Jugendkeller will übrigens die Jugendpflege der Samtgemeinde ab November wieder einen offenen Treff für junge Leute einrichten, und zwar jeden Donnerstag.

Bedarf nach Gemeinschaft ist da

Die große Resonanz auf den Aufruf zur Gründung einer Landjugend im Frühjahr hat gezeigt, dass es in Berge einen Bedarf unter den jungen Leute gibt, gemeinsam etwas zu unternehmen. Das bestätigte sich auch bei dem Treffen in der Oberschule. „Wir wollen eine Gemeinschaft bilden, um etwas zu bewegen“, hieß es unter anderem. Und das hat die Gruppe schon vor der offiziellen Gründung getan. Sie nahm an der bundesweiten 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend teil. In diesem Rahmen wandelten die Berger Jugendlichen einen Tennisplatz in einen Beachtennis-Platz um.

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