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Zuschüsse erwartet Waldfreibad Freren soll für 440.000 Euro saniert werden

Von Heinz Krüssel, Heinz Krüssel | 07.09.2017, 09:03 Uhr

Die Samtgemeinde Freren beabsichtigt die umfassende Sanierung und Modernisierung des Waldfreibades mit geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 440.000 Euro netto.

Der Samtgemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, einen entsprechenden Förderantrag beim Amt für regionale Landesentwicklung in Meppen einzureichen.

Zu Beginn der Sitzung gedachte der Rat des verstorbenen ehemaligen Ratsmitgliedes Bernd Halves. Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz würdigte das langjährige ehrenamtliche Engagement. Bernd Halves habe 44 Jahre dem Stadtrat Freren und 42 Jahre dem Samtgemeinderat Freren angehört. 20 Jahre fungierte er als Vorsitzender der SPD-Fraktion.

17 Jahre nach der letzten Sanierung des Waldfreibades seien verschiedene Sanierungsmaßnahmen dringend erforderlich, betonte Ritz. Zudem sei eine Modernisierung erforderlich, um auch weiterhin als familien- und kinderfreundliches Bad angesehen werden zu können. Schwimmmeister Rainer Schröder erläuterte technische Details. Teilweise sei die Sanierung aus Sicherheitsgründen dringend erforderlich beziehungsweise würde die Technik nicht mehr den aktuellen Ansprüchen genügen. Es sei damit nicht unerhebliches Kosteneinsparpotenzial zu erwarten.

Technische Expertise

Eine technische Expertise hatte die Durchführung folgender Maßnahmen ergeben: die Sanierung der Badewasseraufbereitungsanlage, des Daches der Umkleidegebäude, des Fliesenbelages im Sanitärgebäude sowie die Erneuerung der Durchschreitebecken. Geboten sei die Attraktivierung der Badeplatte und der Sonnenterrasse sowie des Trockenspielangebotes und des Spielplatzes. Für diese genannten Maßnahmen seien Kosten in Höhe von 440.000 Euro geschätzt worden, erläuterte der Samtgemeindebürgermeister.

Förderung von insgesamt 63 Prozent

„Wir hoffen auf eine Förderung der Maßnahmen im Rahmen der Zile-Richtlinien“, stellte Ritz das Finanzierungskonzept vor. Das Amt für regionale Landentwicklung Weser-Ems in Meppen habe die zweite Fortschreibung der Dorferneuerungsplanung Freren anerkannt und die Maßnahmen im Waldfreibad zumindest als förderfähig anerkannt. Nach derzeitigem Kenntnisstand sei von einer Förderung von insgesamt 63 Prozent der zuwendungsfähigen Nettokosten auszugehen: 53 Prozent nach Zile-Richtlinie sowie zehn Prozent als Leader-Regionzuschlag. Abzüglich der Förderung in Höhe von 277.229 Euro verbleibe demnach ein Eigenanteil von insgesamt 162.818 Euro bei der Samtgemeinde Freren.

Juwel für die Samtgemeinde Freren

„Das Freibad ist ein Juwel für die Samtgemeinde Freren“, betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Johannes Lis und signalisierte die Zustimmung seiner Fraktion. SPD-Fraktionschef Klaus Dickebom unterstrich die Notwendigkeit der Sanierung und Modernisierung und wies auf die zu erwartenden Fördermöglichkeiten hin.