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Ritz lobt Mandatsträger In fünf Jahren 33 Millionen Euro in der Samtgemeinde Freren investiert

Von Ludger Jungeblut | 29.09.2011, 03:38 Uhr

„In den letzten fünf Jahren betrug das Investitionsvolumen in der Samtgemeinde Freren rund 33 Millionen Euro. Die damit verbundenen Herausforderungen hat der Samtgemeinderat verantwortungsbewusst bewältigt.“ Mit diesen Worten dankte Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz den Mitgliedern des bisherigen Rates, die sich letztmalig zur Sitzung im Rathaus in Freren trafen.

Die konstituierende Sitzung des neu gewählten Samtgemeinderates findet am Dienstag, 29. November, um 18 Uhr im Frerener Rathaus statt.

Rat, Verwaltung und Bürger könnten auf fünf erfolgreiche Jahre zurückblicken, meinte Ritz. Er verwies auf den Zeitaufwand, der mit der Wahrnehmung des Ratsmandats verbunden sei. „Der bisherige Rat trat 30-mal zusammen. Hinzu kamen zahlreiche Ausschuss- und Fraktionssitzungen.“ Die Mandatsträger hätten ehrenamtlich einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung der Samtgemeinde geleistet.

Als wichtigste Investitionen in der Wahlperiode 2006 bis 2011 nannte Ritz die Errichtung einer Dreifeldsporthalle mit Außensportanlagen, Sanierungsmaßnahmen an Schulen, die Anschaffung neuer Löschfahrzeuge und den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Ortsfeuerwehr Andervenne (Fertigstellung noch in diesem Jahr), die Sanierung der Schulschwimmhalle, Sanierungsmaßnahmen am Krankenhaus St. Elisabeth in Thuine sowie die Sanierung der Alten Molkerei Freren.

Ratsvorsitzender Klaus Prekel verwies auf das faire Miteinander im Rat. In diesem Sinn äußerte sich auch CDU-Fraktionsvorsitzender Reinhard Schröder. Mit Blick auf die SPD-Fraktion hob er hervor, dass zahlreiche Beschlüsse einstimmig gefasst worden seien. „Wir haben einiges auf den Weg gebracht und gute Politik für die Samtgemeinde und deren Bürger gemacht“, betonte Schröder. Er lobte die Verwaltung für die gute Vorbereitung der Beschlüsse und dankte auch den Protokollführern.

SPD-Fraktionsvorsitzender Bernd Halves schloss sich der Einschätzung von Schröder ausdrücklich an.

Einstimmig bewilligte der Rat einen Zuschuss in Höhe von 19000 Euro für den dritten Bauabschnitt im Zuge der Sanierung der Alten Molkerei. Die Maßnahme beinhaltet ein neues Treppenhaus und neue Sanitäranlagen. Insgesamt kostet die Sanierung 415000 Euro, davon schlägt der dritte Bauabschnitt mit 115000 Euro zu Buche.

Als vordringliche Aufgaben, mit denen sich der künftige Rat beschäftigen wird, nannte Ritz die Neuausrichtung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, Anschaffungen für das Feuererlöschwesen, Baumaßnahmen in der Franziskus-Demann-Schule und den Neubau des Bauhofes.

Laut Ritz hat der Landkreis drei Änderungen von Flächennutzungsplänen genehmigt. Dies betrifft auch das Vorhaben „Bioenergiepark mit Klärschlammtrocknung“ in Freren.