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Beschluss des Stadtrates In Freren entsteht ein neues Baugebiet mit 31 Plätzen

Von Ludger Jungeblut, Ludger Jungeblut | 25.04.2018, 09:17 Uhr

In Freren wird laut einstimmigem Beschluss des Stadtrates ein neues Baugebiet mit voraussichtlich 31 Plätzen ausgewiesen.

Das Baugebiet an der Ostwier Sraße trägt den Titel „Ostwier Höhe Teil II“ und grenzt an ein schon bestehendes Neubaugebiet. Die geplante Ringstraße in dem Gebiet erhält den Namen „Hainbuchenweg.“

Kaufpreis beträgt 59,50 Euro

Wie Stadtdirektor Godehard Ritz mitteilte, beträgt der Kaufpreis 59,50 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zu anderen emsländischen Kommunen ähnlicher Größenordnung sei dieser Preis günstig. „Es liegen bereits 20 Bewerbungen vor“, freute sich der Stadtdirektor. Die Interessenten sollen demnächst zu einer Vergabeversammlung ins Rathaus eingeladen werden, um einerseits eine verbindliche Kaufzusage abzufragen und andererseits möglicherweise auf Wunsch der Bauherren den Zuschnitt einzelner Grundstücke zu ändern, die im Mittel etwa 700 Quadratmeter groß sind.

Vermessung, sobald die Ackerflächen abgeerntet sind

Sobald die Ackerflächen abgeerntet sind, wird das Katasteramt Lingen das Baugebiet vermessen. Danach ist die Ersterschließung vorgesehen. Der Rat beauftragte die Verwaltung, möglichst zeitnah die dafür notwendige öffentliche Ausschreibung in die Wege zu leiten.

Lob von den Fraktionsvorsitzenden

Der Stadtdirektor verwies darauf, dass im Zuge des Bauleitverfahrens keine Bedenken von privater Seite eingegangen sind. Die von einigen wenigen Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange vorgebrachten Anregungen hätten die Planungen nicht wesentlich verändert. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Johannes Lis und Klaus Dickebohm begrüßten ausdrücklich die Ausweisung des neuen Baugebietes, um vor allem jungen Familien die Möglichkeit zum Eigenheimbau zu eröffnen.

Neuer Marktplatz wird gern in Anspruch genommen

Einhellige Zustimmung fand im Rat die von der Verwaltung vorgelegte Benutzungs- und Gebührenordnung für den neuen Marktplatz, der laut Ritz schon jetzt von der Bevölkerung, darunter auch jungen Familien, gerne in Anspruch genommen wird. „Durch den Ausbau des Marktplatzes soll jedoch nicht nur die Aufenthaltsqualität gesteigert werden, sondern auch die Möglichkeit gegeben werden, diesen für Veranstaltungen zu nutzen“, betonte der Verwaltungschef. So habe die Pfarreiengemeinschaft nachgefragt, ob am 12. August um 18 Uhr auf dem Marktplatz ein Jugendgottesdienst mit anschließendem gemütlichen Beisammensein stattfinden könne. Dagegen habe die Verwaltung keine Bedenken.

Nicht-kommerzielle Veranstaltungen bleiben gebührenfrei

Im einzelnen räumte der Rat dem HGV Freren die Möglichkeit ein, seine Veranstaltungen in Absprache mit der Verwaltung gebührenfrei auf dem Marktplatz stattfinden zu lassen. Zudem wurde die Verwaltung ermächtigt, nicht-kommerzielle Veranstaltungen wie zum Beispiel den geplanten Jugendgottesdienst, grundsätzlich gebührenfrei zuzulassen. Bei kommerziellen Veranstaltungen bleibt die Entscheidung über deren Zulassung und die Höhe der Nutzungsgebühren im Einzelfall dem Verwaltungsausschuss überlassen.

Figurengruppe wird vom Sockel geholt

In puncto Gestaltungsregelungen zur Außengastronomie sprach sich der Rat dafür aus, quadratische rote Sonnenschirme zu verwenden. Die Figurengruppe „Marktfrauen“ vor dem Rathaus soll übrigens vom Sockel geholt und entsprechend tiefer gesetzt werden. Nach den Worten von Ritz hat der Landkreis Emsland den Haushalt 2018 der Stadt Freren genehmigt. Der Landkreis weise darauf hin, dass der Haushaltsausgleich auch in den nächsten Jahren sicherzustellen sei.

Weitere Berichte aus der Samtgemeinde Freren finden Sie unter www.noz.de/lokales/freren