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Ausstellung mit großer Vielfalt Kunstausstellung an fünf Orten in Freren

09.07.2014, 18:15 Uhr

Es ist bereits Tradition: Im Sommer wird ganz Freren zu einem großen Ausstellungsort. An fünf verschiedenen Plätzen sind Bilder mehrerer Künstler aus der Region zu sehen. Bis zum 7. September präsentiert das Kunst- und Kulturforum der Stadt Freren Kunst im ländlichen Raum. Bereits zum neunten Mal gibt es dieses Angebot, das eine Begegnung und Auseinandersetzung mit künstlerischen Arbeiten in Verbindung mit dem Erlebnis der Natur ermöglicht.

Vierzehn Künstler zeigen ihre Werke im Rathaus, im Altenpflegeheim St. Franziskus, im Reiterhof Könning, in der Alten Molkerei und im Café Backparadies Köbbe. Bei einem Spaziergang oder mit dem Fahrrad können Interessierte alle Ausstellungsorte besuchen und dabei feststellen, wie die unterschiedliche Umgebung die Wahrnehmung beeinflusst. Die Arbeiten wirken im Rathaus ganz anders als im Café oder im Reiterhof.

In der „Alten Molkerei“ zum Beispiel entfalten die farbenfrohen Motive der Bilder in dem großen hellen Raum der „Ems-Mädel-Halle“ ihre volle Wirkung, in den Gängen des Altenpflegeheims verbreiten sie gute Stimmung, in dem relativ dunklen Reiterhof haben die Werke dagegen etwas Geheimnisvolles. Dies fällt besonders bei den Arbeiten der Künstler auf, die an mehreren Orten ausstellen, zum Beispiel bei den Bildern von Karin Wolter, die im Rathaus und im Reiterhof zu sehen sind oder bei den Arbeiten von Libet Cusco (Altenpflegeheim und Rathaus).

Die Vielfalt der Arbeiten ist beeindruckend. Sie reicht von abstrakter Malerei, über Materialcollagen bis hin zu Tier- und Blumenbildern. Allein im Rathaus sind in den Gängen Bilder zu sehen, die sich in Form, Inhalt und Technik stark unterscheiden, sehr individuell gestaltet sind und jeweils eigene Stimmung ausstrahlen. Die großformatigen abstrakten Farbkompositionen entfalten ihre Wirkung durch die Anordnung der Farbflächen, die Variation der Farbdichte und das Verhältnis von Hell und Dunkel, Aquarelle bezaubern durch ihre Zartheit, Materialcollagen beeindrucken durch ihre Fantasie, koloristische Sicherheit und die zum Ausdruck gebrachte Emotionalität, erstaunlich der Detailreichtum der minutiös ausgearbeiteten Zeichnungen.

An der Ausstellung des Kunst- und Kulturforums beteiligen sich: Juri Adelev (Zeichnungen und Malerei), Claudia Arns (Malerei), Daniela Bergmann (Malerei), Libet Cusco (Malerei), Lucas Cantzen (Malerei und Zeichnungen), Manfred Flucht (Zeichnungen), Irene Heck-Hachmer, Stefanie Jauer, Mario Maire, Stefanie Müller, Lea Welling, Brigitte van Werde, Herbert Warren, Karin Wolter (alle Malerei).

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