60-jähriges Ordensjubiläum Viele Menschen gratulieren in Thuine Pater Fredegand

Sein diamantenes Ordensjubiläum feierte Pater Fredegand Köhling in der Thuiner Pfarrkirche St. Georg. Nach seinem erneuten Gelöbnis erbat er vor Gott von Pater Marianus den Segen. Foto: Johannes FrankeSein diamantenes Ordensjubiläum feierte Pater Fredegand Köhling in der Thuiner Pfarrkirche St. Georg. Nach seinem erneuten Gelöbnis erbat er vor Gott von Pater Marianus den Segen. Foto: Johannes Franke

Thuine. Mit einem Festhochamt am Ostermontag hat Pater Fredegand Köhling in der Thuiner Pfarrkirche St. Georg sein 60-jähriges Ordensjubiläum gefeiert. Nach der heiligen Messe dankten zahlreiche Menschen dem Jubilar und gratulierten ihm in der Gaststätte Bruns.

Mit seinen Konfratres, umrahmt von Messdienern und Bannerträgern, musikalisch begleitet vom Kirchenchor St. Caecilia Thuine unter der Leitung von Phillis Wintering, feierte der Jubilar im Beisein zahlreicher Gemeindemitglieder sein diamantenes Ordensjubiläum. Pater Marianus Parzinger, Provinzialminister der Deutschen Kapuzinerprovinz, war aus München gekommen, um die Festpredigt zu halten.

Sichtlich bewegt freute sich der 80-jährige Pater Fredegand über die so große und herzliche Teilnahme in der voll besetzten Kirche. Geistliche Mitbrüder aus der Pfarreiengemeinschaft, Ordensbrüder aus Clemenswerth und dem Kapuzinerkloster in Werne, der Heimatstadt von Pater Fredegand, waren gekommen, um mit ihm die Eucharistie zu feiern. Herzlich begrüßte er seine Schwester Ulla, seinen Zwillingsbruder Peter, Angehörige und Verwandte sowie die franziskanische Ordensschwester Barbara, seine Haushälterin, und die „guten Thuiner Schwestern“.

Große Erfüllung

„Franziskus folgen wollte ich von Anfang an und so leben wie der Heilige Konrad“, sagte Pater Fredegand. So wie er wollte er armen Brüdern, Kindern und mittellosen Familien Brot reichen, ihnen seine Liebe und das schenken, was er besitze und für die Menschen da sein. Mit 70 Jahren sei er in die Pfarreiengemeinschaft gekommen. „Ich bin froh, einem Franziskanerorden anzugehören, Brüder zu haben, die auf demselben Weg sind“, betonte Pater Fredegand mit Bezug zum Oster-Evangelium, der Emmaus-Geschichte. Es gäbe viele Gründe sich zu bedanken. „Vor allem für Gottes Sorge und Fürsorge“ bedankte er sich.

Pater Marianus Parzinger betonte in seiner Festpredigt, dass Pater Fredegand in seinem reichhaltigen Leben eine „große Erfüllung“ gefunden habe und es gestalten konnte. „Beides ist in deinem Leben, in deiner Berufung, das, was trägt“, so der Provinzialminister. Religiös betrachtet erkenne man in der „Menschenspur die Seelenspur“, die ihn als Seelsorger geführt und begleitet habe. Stellvertretend für alle Brüder dankte Pater Marianus mit einem „Herzliches Vergelt’s Gott für deine Kapuzinerzeit.“

Vor Gott und Pater Marianus erneuerte Pater Fredegand sein Gelöbnis, und dass er im Sinne der Gemeinschaft sein Eigentum zur Verfügung stellen werde. „Gott, du bist mein Reichtum“, bat er um den Segen des Provinzialministers.

Viele Gratulanten

Pfarrer Jürgen Krallmann verlas die herzlichen Grüße und Glückwünsche von Bischof Franz-Josef Bode. „Wir sind sehr froh, dass Sie bei uns sind“, hieß es, verbunden mit den besten Wünschen.

Umrahmt von den „Chorkids“ und Glückwünschen vom Bürgermeister Karl-Heinz Gebbe im Saal der Gaststätte Bruns, nahm die Zahl der Gratulanten scheinbar kein Ende. Über eine Stunde schüttelte Pater Fredegand die Hände der Gratulanten, umarmte sie herzlich und nahm sich Zeit für sie. Herzlich bedankte er sich beim gemeinsamen Mittagessen für die zahlreichen Glückwünsche und Geschenke, die er sozialen Zwecken zur Verfügung stellen werde.

Mehr aus Freren lesen Sie in unserem Ortsportal.


0 Kommentare