26. Jugendfeuerwehr im Emsland Ortsfeuerwehr Freren hat jetzt eine Jugendfeuerwehr

Von Felix Reis


Freren. Für den Nachwuchs in den Feuerwehren des Landkreises Emsland wird viel getan. Neben einer Kinderfeuerwehr wurde jetzt die 26. Jugendfeuerwehr in Freren offiziell in Dienst gestellt. Bei der Ortsfeuerwehr Brögbern findet im November eine erste Informationsveranstaltung für Jugendliche und Eltern zur Gründung der 27. Jugendfeuerwehr statt.

Die Resonanz, in Freren eine Jugendfeuerwehr zu gründen, war überwältigend. Über 100 Interessierte waren im letzten Jahr zu einer Informationsveranstaltung in das Frerener Feuerwehrhaus gekommen. Nachdem sich eine Betreuergruppe gebildet hatte und es von der Politik grünes Licht gab wurde beschlossen, mit 15 Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 14 Jahren zu starten.

Die offizielle Gründungsveranstaltung fand am Sonntag im Feuerwehrhaus statt. Zuvor hatte Pastor Christoph Höckelmann, zusammen mit den Gästen, eine Floriansmesse, die von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr mitgestaltet wurde, gefeiert.

Goldmedaillen für Gewinner

Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz begrüßte neben den Jugendlichen und ihren Eltern Vertreter aus der Politik, den Feuerwehren sowie die zahlreichen Sponsoren, die von Anfang an die Jugendfeuerwehr unterstützten. Ritz verteilte symbolisch vier Goldmedaillen an die Gewinner dieser Veranstaltung. Dieses seien die Jugendlichen, die Eltern, die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Freren sowie die Betreuer, die einen besonders großen Applaus erhielten.

Jugendfeuerwehrwart Robert Menke ließ die Zeit von den ersten Gesprächen bis zur Gründungsfeier Revue passieren. Zusammen mit seinem Stellvertreter Phillip Lammers und den Betreuern André Huesmann, Daniel Landwehr, Markus Schlütken, Stefan Dulle, Hans-Hermann Teepe und Manfred Schwert kümmern sie sich um Fabian Schlütken, Tom Sanders, Jan Krone, Julian Giesen, Fabian Schwert, Vanessa Lis, Clemens Lüns, Maximilian Kurk, Paul-Justus Funke, Jannik Dahm, Laurin Borner, Niklas Teepe, Jannis Brinker, Judith Fübbeker und Melanie Schnieders. Ortsbrandmeister Heinrich Lambers begrüßte jeden Jugendlichen per Handschlag in der Ortsfeuerwehr Freren.

„Die Entscheidung, eine Jugendfeuerwehr zu gründen, ist genau der richtige Weg, um den Nachwuchs in der Einsatzabteilung sicher zu stellen“, so Bürgermeister Klaus Prekel, der auch als Vertreter des Landkreises die Glückwünsche überbrachte. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung dürfe aber auch Sport, Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen. „Die Politik steht voll hinter unseren Feuerwehren“, schloss Prekel.

Gute Investition in die Zukunft

Dass die Nachwuchsarbeit in den Jugendfeuerwehren eine gute Investition in die Zukunft ist, darüber waren sich Gemeindebrandmeister Jürgen Huesmann, Brandabschnittsleiter Andreas Wentker, Regierungsbrandmeister Frank Knöpker, der stellvertretende Bezirksjugendfeuerwehrwart Sascha Bädorf und Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Smit einig. Flachgeschenke ober sonstige Präsente wurden überreicht.

Als „Patenonkel“ unterstützten die Jugendfeuerwehrwarte Stefan Middelhofe (Beesten) und Daniel Beerboom (Messingen) während der Gründungsphase die Frerener mit Rat und Tat. Als Geschenk hatten sie ein großes Holzschild zur Erinnerung an die gute Zusammenarbeit mitgebracht.

Familiennachmittag

Zu einem Familiennachmittag rund um das Feuerwehrhaus hatte zum Abschluss der Gründungsfeier die Jugendfeuerwehr die Bevölkerung eingeladen. Spiele für Kinder, Feuerlöschübungen und eine Fahrzeug- und Technikausstellung fanden das Interesse der Besucher. Mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen war auch für das leibliche Wohl gesorgt.