Richtfunk in Samtgemeinde Freren Schnelles Internet für südliches Emsland: Betriebe froh


Freren. Der Aufbau von Richtfunktürmen in Freren und Messingen zur Installierung schneller Internetverbindungen hat die Arbeit der örtlichen Gewerbetreibenden enorm erleichtert.

Thomas Dreising ist gerne mit dem Fahrrad unterwegs. Aber dass der Bauingenieur vom gleichnamigen Ingenieurbüro für Fassadentechnik immer mit einem Stick voller Daten aus dem Gewerbegebiet „Am Alten Kamp“ in Messingen ins Dorf radeln musste

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Laut der Breitbandstrategie der Bundesregierung liegt der Prozentsatz der für das Jahr 2014 mit 50 Mbit/s angeschlossenen Haushalte erst bei 75 Prozent. Neben tatsächlichen weißen Flecken, an denen nicht einmal die Mindestbreitbandversorgung von 384 kBit/s (0,38 Mbit/s) möglich ist, bleiben ausreichend Gegenden, in denen die Geschwindigkeit für kleine und mittelständische Unternehmen nicht ausreicht. Schuld an der geringen Bandbreite ist die Entfernung des Standorts zur nächsten Vermittlungsstelle. Denn je länger das verbindende Kupferkabel, desto höher die Dämpfung des Signals, was zu einer deutlich verringerten Leistung führt. Der Austausch der alten Kupferleitungen durch kaum von Dämpfung betroffener Glasfaserstränge ist vor allem aus wirtschaftlichen Gründen in ländlichen Gebieten nicht lohnenswert. Für komplett neue Leitungen und dem damit verbundenen Tiefbau gilt die Wirtschaftlichkeit als Hinderungsgrund um so mehr. In solchen Fällen ist die Richtfunktechnik eine Alternative.

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