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03.05.2015, 20:12 Uhr ZUR EINWEIHUNG DER „FAZENDA“ IN FREREN

Gut Hange lebt wieder

Kommentar von Thomas Pertz

Zahlreiche Gäste kamen zur Einweihung der Fazenda auf Gut Hange. Foto: Thomas PertzZahlreiche Gäste kamen zur Einweihung der Fazenda auf Gut Hange. Foto: Thomas Pertz

Freren. Mit der „Fazenda da Esperanca“ ist wieder Leben auf Gut Hange eingekehrt – mit einem besonderen Hilfsangebot.

Der Kreis schließt sich. Gut Hange in Freren war in früheren Jahren lange ein Ort der Begegnung, Orientierung und geistigen Erneuerung. Und ist es nun wieder: Der „Hof der Hoffnung“ lädt Menschen ein, hilft ihnen, wieder eine Struktur in ihr Leben zu bekommen. Und das auf ganz praktische Art und Weise in der Gemeinschaft, aber auch im stillen Gebet.

Dass der einstigen Burg, die zuletzt eher ein Dornröschendasein fristete, nun ebenfalls wieder neues Leben eingehaucht wird, macht die „Fazenda da Esperanca“ für alle zum Gewinn. Dies ist bereits am Sonntag bei der Einweihung deutlich geworden. Das große Interesse der Bürger an der brasilianischen Bewegung und deren Konzept, suchtkranken Menschen neuen Halt zu geben, ist ein Beleg dafür, dass die abseits gelegene Gebäudeanlage gleichwohl mittendrin in den Köpfen der Bürger ist.

Und da gehört sie hin, denn Suchtprobleme sind auch keine Randerscheinungen. Da muss sich jeder nur in seinem privaten Umfeld umschauen – oder sich selbst im Spiegel.


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