Fünf Wehren in der Samtgemeinde Huesmann ist stolz auf „seine“ Feuerwehren in Freren

Von Felix Reis


Freren. Besonders stolz ist Gemeindebrandmeister Jürgen Huesmann auf die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Freren. Bei den Kreiswettbewerben 2014 in Gersten qualifizierten sich fünf Gruppen „seiner“ Feuerwehren für den Bezirksentscheid. Das machte Huesmann in seinem Jahresbericht deutlich.

„Die Wettbewerbe sind eine gute Grundlage für den Dienst in der Feuerwehr da die Bestimmungen an die Feuerwehrdienstvorschrift 2 (Ausbildung) angelehnt sind“, so der Gemeindebrandmeister. Den fünf Ortsfeuerwehren Andervenne, Beesten, Freren, Messingen und Thuine bescheinigte er einen hohen Ausbildungsstand.

Zu 22 Brandeinsätzen, 34 Hilfeleistungen und 11 Fehlalarmen durch Brandmeldeanlagen mussten die Wehren ausrücken. Neben dem Großbrand eines Bauernhofes in Freren-Ostwie, einem Wohnhausbrand in Beesten nach Blitzeinschlag sowie einer groß angelegten Personensuche in Beesten wurden die Einsatzkräfte bei einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang in Messingen physisch und psychisch stark gefordert.

„In der Samtgemeinde Freren können wir in der Einsatzabteilung auf 236 Feuerwehrleute zurückgreifen“, berichtete Huesmann. „Besonders stolz bin ich auf unsere Jugendfeuerwehren in Beesten und Messingen“, ergänzte er. Hier bereiten sich 39 Jungen und 3 Mädchen auf den Feuerwehrdienst vor. Aber auch Spiel, Sport und Spaß sowie Engagement für die Umwelt und Natur hätten sich die Jugendlichen auf die Fahne geschrieben. 39 Lehrgänge zur Fort- und Weiterbildung wurden besucht. Bei allen Ortsfeuerwehren führte man in Kindergärten und Grundschulen die Brandschutzerziehung durch. Für die blinden Mitbürger sammelte man den stolzen Betrag von 7693 Euro.

„Besonders freue ich mich, dass der Beschluss für den Neubau des Feuerwehrhauses und die Neuanschaffung eines LF 10 für die Ortsfeuerwehr Messingen in trockenen Tüchern ist“, erklärte der Gemeindebrandmeister. Außerdem sei die Übergabe des Mannschaftstransportfahrzeugs für Messingen erfolgt. In diesem Jahr soll die Umrüstung der Ortsfeuerwehren auf Digitalfunk beginnen.

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