Shanty Chor und Chor-I-Feen Andervenne beweist sich als musikalisches Dorf

Mit ihrer Bühnenpräsenz überzeugten der Shanty-Chor Andervenne und die Chor-I-Feen in der Alten Molkerei in Freren. Foto: privatMit ihrer Bühnenpräsenz überzeugten der Shanty-Chor Andervenne und die Chor-I-Feen in der Alten Molkerei in Freren. Foto: privat

Freren. Um die Musikalität des Dorfes Andervenne zu unterstreichen, ist im Kulturzentrum Alte Molkerei in Freren neben dem Shanty-Chor Andervenne auch der Frauenchor „Chor-I-Feen“ aufgetreten. Die Bühne und der Zuschauerraum waren prall gefüllt .

Der 2011 gegründete Shantychor unter der Leitung von Heinz Wahoff beeindruckte mit seiner sicheren Bühnenpräsenz. Schon bei den ersten Shanty-Liedern, die als Arbeitslieder der Matrosen gelten, schunkelte und sang das Publikum mit. Zu dem rund 40-köpfigen Chor gehören sechs Musiker, die die Titel souverän mit Akkordeon, Mundharmonika, Gitarre und Drum-Pad begleiteten.

Die Freude am Gesang übertrug sich auf die Zuhörer, und die Choreografie des Chores zauberte manchem ein Lächeln ins Gesicht. Besonders beeindruckten Titel von der Gruppe „Santiano“, wie „Es gibt nur Wasser“ oder „Gott muss ein Seemann sein“. Vier Niederländer, die im Emsland wohnen und Mitglieder des Chores sind, sangen in ihrer Muttersprache „Meisje, ik ben een zeemann“. Dieser Beitrag unterstrich die Vielseitigkeit des Programmes.

Der Frauenchor „Chor-I-Feen“ , der musikalisch von Frank-Peter Jubt auf dem Klavier begleitet wurde, war eher für die leisen Töne zuständig. Der Chor sang, meist einstimmig; gängige Melodien von Abba bis the Chordettes.

Ein kurzweiliger Nachmittag in der Alten Molkerei konnte nicht ohne Zugabe enden. Gemeinsam präsentierten die Chöre das holländische Lied „Het kleine café aan de haven“, das dem Publikum unter dem Titel „Die kleine Kneipe in unserer Straße“ bekannt war.