Pfarrgemeinderat gefordert Neue Pfarrei in Freren sieht sich auf gutem Weg

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Viele Aufgaben hat der Pfarrgemeinderat der Pfarreiengemeinschaft Freren zu bewältigen. Foto: Holger BerentzenViele Aufgaben hat der Pfarrgemeinderat der Pfarreiengemeinschaft Freren zu bewältigen. Foto: Holger Berentzen

part Freren. Ob Gestaltung von Gottesdiensten, Organisation diverser Projekte oder Austausch mit Gemeindemitgliedern – die Aufgaben eines Pfarrgemeinderats (PGR) umfassen die vielfältigsten Bereiche. Wie sieht es aber aus, wenn die Arbeit des Gremiums konkret umgesetzt wird? Wir haben uns mit Vertretern aus dem PGR der Pfarreiengemeinschaft Freren getroffen.

Zugeben, seit Gründung der katholischen Pfarreiengemeinschaft Freren im Jahre 2009 ist die dortige Zusammensetzung des PGR ein ganz spezieller Fall. Aus insgesamt sechs Kirchengemeinden sitzen jeweils vier gewählte Vertreter in dem Gremium – hier prallen die unterschiedlichsten Interessen aufeinander. Wer jetzt denkt, Konflikte seien vorprogrammiert, der hat weit gefehlt. Im Gegenteil: Laut Alfons Els, Vorsitzender des PGR Freren, konnte in den vergangenen Jahren gemeinsam einiges erreicht werden.

Ein Pfarrgemeinderat soll der Mittelpunkt des geistlichen Zusammenlebens sein. Er übernimmt beratende Tätigkeiten, vertritt die Interessen der Gemeindemitglieder in verschiedensten Lebenssituationen und organisiert Aktionen in der Kirchengemeinde. Letzteres hat in Freren zuletzt besonders gut geklappt: „Unser erstes großes Projekt war die Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Damals stand noch das Zusammenwachsen der neu gegründeten Pfarreiengemeinschaft im Vordergrund“, erinnert sich Els. „Dementsprechend lagen die Hauptaufgaben in den Anfängen des Pfarrgemeinderates im organisatorischen Bereich.“

Dazu zählten auch die Planungen der einzelnen Gottesdienste in den jeweiligen Kirchengemeinden. „Wann und wo finden die regelmäßigen Messen statt? Wie stimmen wir Termine wie die Kommunion aufeinander ab? Wie können wir die Sorgen der rund 8100 Katholiken der Pfarreiengemeinschaft nehmen? Diese Fragen beschäftigen uns natürlich auch heute noch“, erklärt PGR-Mitglied Bernd Völlering aus der Kirchengemeinde St. Antonius Abt Messingen.

Jedes Jahr im Frühjahr tagt der PGR über ein Wochenende und stimmt neue Projekte ab. Einige Beispiele aus der Vergangenheit sind die „Winterlandschaften (2011) oder die „Sieben Werke der Barmherzigkeit“ (2012). „Bei solchen Aktionen ist eine wichtige Aufgabe des Pfarrgemeinderates die Koordination zwischen den einzelnen Kirchengemeinden“, sagt Gabi Foppe, PGR-Mitglied aus der Kirchengemeinde St. Andreas Andervenne.

Heute ist die noch junge Pfarreiengemeinschaft bereits fest zusammengewachsen. Dementsprechend haben sich auch die Schwerpunkte des Gremiums ein wenig verschoben: „Derzeit liegt der Fokus auf dem Bereich der Diakonie. Dafür haben wir eine ,Projektgruppe Caritas‘ ins Leben gerufen, die Umfragen in den einzelnen Kirchengemeinden durchführt, um zu sehen, wo der Schuh drückt“, erzählt Bernd Völlering.

Welchen Schwerpunkten sich der PGR nach den Wahlen am Wochenende widmen will, könne man aktuell noch nicht sagen. Ein entscheidender Punkt sei aber sicherlich „die weitere Stärkung der katholischen Pfarreiengemeinschaft Freren“, hieß es in der Runde.

Lesen Sie auch einen Bericht über den Kirchenvorstand von St. Gertrudis in Lingen .


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