Eine Platane für den neuen Pfarrer Jürgen Krallmann in Freren feierlich empfangen

Von Johannes Franke

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jf Freren. „Die Kirche ist übrigens immer so voll“, sagte Dechant Thomas Burke unter herzlichen Beifall während der Amtseinführung von Pfarrer Jürgen Krallmann in der katholischen Kirche St. Vitus in Freren. Seine Eltern, Freunde, Geistliche und Wegbegleiter, vor allem zahlreiche Gläubige aus den sechs Pfarreien waren gekommen, um ihren neuen Pfarrer zu begrüßen.

„Ich bin dazu bereit, es hier in der Pfarreiengemeinschaft zu tun. Kommt mit mir auf den Weg.“ Die Gemeinde spendete lang anhaltenden, Mut machenden Applaus.

Bannerträger, Amtsbrüder, Messdiener begleiteten den neuen Pfarrer zum Altar, und die Gemeinde brachte mit dem Eröffnungslied „Nun jauchzet dem Herren alle Welt“ ihre Freude zum Ausdruck. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Alfons Els, begrüßte Dechant Burke und Pfarrer Jürgen Krallmann , der anschließend durch die Vorsitzenden der Kirchenvorstände sechs Schlüssel überreicht bekam. Sie symbolisieren die Pfarreien Freren, Beesten, Thuine, Andervenne, Messingen und Suttrup. Nach der Verlesung der bischöflichen Ernennungsurkunde und Übergabe des Priestersitzes durch Dechant Burke bedankte sich die Gemeinde mit herzlichem Beifall.

„You never walk alone, schön, dass heute so viele gekommen sind. Gehen Sie Ihren Weg mit Ihrem neuen Priester“, betonte Burke. Unterstützende Worte richtete er an Pfarrer Krallmann: „Jürgen, du bekommst eine geprägte, eine erfahrene Gemeinschaft, in der die Menschen Verantwortung praktizieren, die sich den Menschen zuwendet. Es ist eine bärenstarke Gemeinschaft. Hier kannst du gut mit anpacken.“ Richtungsweisende Worte an beide Seiten mit der Bitte, „sich auf Gottes Welt einzulassen“.

Wiederum viel Beifall gab es, als Gemeindereferent Holger Berentzen sichtlich froh äußerte: „Wir freuen uns, dass wir einen neuen Pfarrer haben.“ Die anschließenden Redner brachten allesamt ihre Freude und den Willen zur konstruktiven Zusammenarbeit in den umfangreichen Betätigungsfeldern zum Ausdruck. Das gelte sowohl für die Politik, sagte Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz, als auch für die ökumenische Gemeinschaftsarbeit, so Pastor Friedbert Schrader von der evangelisch-reformierten Kirche. Er hoffe auf eine Fortsetzung, denn es gebe viele Berührungspunkte.

Ihren Dank für die Amtseinführung richteten Kirchenvorstandmitglieder an Dechant Burke, bevor sie ihren neuen Pfarrer begrüßten: „Wir freuen uns sehr und sind dankbar, dass Sie zu uns gekommen sind, und möchten unsere guten Wünsche zum Ausdruck bringen.“ Ihr Geschenk, eine Platane, beschrieben sie als einen Baum, der bereits in der Bibel vorkomme. Die sechsfache Krone deuteten sie symbolisch und verwiesen auf die sechs Gemeinden, den gemeinsamen Stamm und die gemeinsamen Wurzeln in den Kirchengemeinden. „Wir wünschen Ihnen eine glückliche Hand und nutzen Sie ihn, wenn er wächst, hin und wieder als Sonnenschirm.“

Dieser Sonntag war ein Sonnentag – äußerlich und innerlich. Pfarrer Jürgen Krallmann: „Ich möchte einfach nur noch einmal kräftig Danke sagen.“ Seine Worte galten den vielen, die gekommen waren, und allen, die die feierliche Amtseinführung vorbereitet und mitgestaltet hatten. Er vertraue auf die Mithilfe der Gemeinden, auf das pastorale Team und sei zuversichtlich, dass „wir es gemeinsam wagen können“. Nach dem lang anhaltenden Beifall freute er sich: „Das macht mich noch glücklicher.“

Der bisherige Pfarrer Hermann Krallmann hat Freren unterdessen verlassen und seine neue Aufgabe als Krankenhauspfarrer und Rektor der Hauskapelle im Niels-Stensen-Krankenhaus St. Raphael in Ostercappeln übernommen.

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