Lions Club unterstützt Nabu Kindern wird im Altkreis Lingen die Natur nahegebracht

14 Multiplikatoren haben an der vom Lions Club Lingener Land finanzierten Schulung für das Projekt „Vielfalt aus dem Rucksack – Umweltbildung für Grundschüler“ des Nabu Emsland Süd teilgenommen und erhielten zum Abschluss auf dem Naturhof Buschwiesen in Freren einen Materialrucksack für die Bildungsarbeit im Freiland.14 Multiplikatoren haben an der vom Lions Club Lingener Land finanzierten Schulung für das Projekt „Vielfalt aus dem Rucksack – Umweltbildung für Grundschüler“ des Nabu Emsland Süd teilgenommen und erhielten zum Abschluss auf dem Naturhof Buschwiesen in Freren einen Materialrucksack für die Bildungsarbeit im Freiland.

Freren. Der langfristige Schutz der Natur ist dem Naturschutzbund (Nabu) Emsland-Süd ein Herzensanliegen. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Lions Club Lingener Land konnte der NABU jetzt eine Multiplikatoren-Schulung für das Projekt „Vielfalt aus dem Rucksack – Umweltbildung für Grundschüler“ realisieren. Jetzt fand die Abschlussveranstaltung in Freren statt.

Die Schweine des Naturhofs Buschwiesen in Freren suhlen sich genüsslich im Schlamm, die Alpakas schauen ein wenig hochmütig über den Zaun und die Gänse schnattern aufgeregt, aber die Aufmerksamkeit der Frerener NABU- Kindergruppe und ihrer erwachsenen Begleiter gilt in diesem Moment einzig einem kleinen Teich und seinen darin lebenden Bewohnern.

Mit Keschern den Lebensraum Wasser entdecken: Mit Begeisterung war auch die Nabu-Kindergruppe aus Freren bei dem Projekt „Vielfalt aus dem Rucksack“ dabei. Foto: Anne Bremenkamp

 Dass Kleingewässer ganz eigene Lebensräume sind, in denen eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen leben, das vermittelten den Kindern 14 Multiplikatoren. Sie alle wurden zuvor seit April 2019 im Wöhlehof in Spelle in insgesamt fünf Unterrichtsmodulen von Umweltpädagogin Anne Risse für die eigenständige Durchführung von kindgerechten Naturerlebnisaktionstagen geschult. Viele der Teilnehmer stammen selbst aus dem pädagogischen Bereich, sind beruflich in Schulen, Kindergärten oder in der Sozialarbeit tätig. „Mithilfe der eigens ausgebildeten Multiplikatoren können wir frühzeitige Umweltbildung vermehrt für Schulen und Kindergärten, aber auch bei Ferienpassaktionen oder Natur AGs anbieten“, sagt Anne Risse, die zweite Vorsitzende des Nabu Emsland-Süd ist und selbst eine Nabu-Kindergruppe in Holthausen-Biene leitet.

Welche Tiere leben im Wasser? Um Antworten auf diese Frage zu finden, nahmen kleine und große Naturforscher beim Auftakt des Projekts „Vielfalt aus dem Rucksack“ ihren Kescher-Inhalt genau in Augenschein. Foto: Anne Bremenkamp

 Ihr besonderer Dank gilt dem Lions Club Lingener Land, der das nachhaltige Projekt mit 6.500 Euro gefördert hat. Mit diesem Geld konnte nicht nur die Schulung finanziert werden. Jeder Teilnehmer erhielt zudem einen Materialrucksack, in dem sich alles findet, was dabei hilft, Kindern auf Streifzügen durch Feld und Flur die Natur nahezubringen. 

Dass bei aller Wissensvermittlung der Spaß nicht zu kurz kommt, das wurde auf der Abschlussveranstaltung auf dem Naturhof Buschwiesen deutlich. Die Kids holten mit ihren Keschern allerlei Getier aus dem Wasser, das dann genauestens unter die Lupe genommen wurde. Anhand von Bestimmungsbögen wurde dann überlegt, ob es sich um Flohkrebse, Egel, Rückenschwimmer oder Wasserasseln handelt. Und die kleinen Naturforscher staunten, dass Libellen zwar durch die Lüfte fliegen, ihre Kinderstube aber als Larven im Wasser genießen. Aber schließlich gilt Wasser ja auch als Ursprung allen Lebens.


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