Arbeitsfeld für Menschen mit Behinderung 20 Jahre Gartenpflege beim Thuiner Krankenhaus

Seit 20 Jahren ist die Werkstatt für Menschen mit Behinderung für die Gartenpflege in Thuine zuständig. Aus diesem Anlass haben sich jetzt alle Beteiligten getroffen. Foto: Christophorus-WerkSeit 20 Jahren ist die Werkstatt für Menschen mit Behinderung für die Gartenpflege in Thuine zuständig. Aus diesem Anlass haben sich jetzt alle Beteiligten getroffen. Foto: Christophorus-Werk

Lingen. Seit 20 Jahren pflegen die Landschaftspflege-Gruppen der Werkstatt für Menschen mit Behinderung des Christophorus-Werkes die Gartenanlagen des Elisabeth-Krankenhauses Thuine der Niels-Stensen-Kliniken. Aus diesem Anlass kamen jetzt alle Beteiligten zusammen.

In einem festlich gestalteten Raum im Hause des Elisabeth-Krankenhauses begrüßten Udo Nospickel, Leiter der WfbM, sowie Frau Straten-Barlag, Verwaltungsdirektorin des Elisabeth-Krankenhauses, die rund 25 Gäste, darunter die Beschäftigten und Gruppenleitungen der WfbM sowie weitere Gäste aus Leitungsebene, Ärzteteam, Mitarbeiterschaft des Krankenhauses und als Vertreterin des Ordens der Thuiner Franziskanerinnen Schwester Maria Manuela. 

Während des gemeinsamen Frühstücks blickte man laut Pressemitteilung des Christophorus-Werks gemeinsam auf die vergangenen 20 Jahre zurück. „Die Landschaftspflege der WfbM hat im Jahr 1999 die erste Dienstleistung auf dem Areal des Elisabeth-Krankenhauses erbracht. Das war zu Zeiten, als Inklusion in der Gesellschaft noch gar nicht benannt wurde“, berichtete Udo Nospickel.

Dienstleistungen nach und nach ausgebaut

„Ganz am Anfang wurden Beete und Rasenflächen in der Größe eines Fußballfeldes bearbeitet“, erinnerten sich alle Beteiligten. Seither wurden die Dienstleistungen nach und nach ausgebaut: Seit 2007 betreuen die Gruppen auch das Gelände der Fachpflegeeinrichtung St. Katharina. Im Jahr 2012 haben sie den neuen Innenhof des Elisabeth-Krankenhauses gestaltet und seitdem gepflegt. In regem Austausch erzählten die Beschäftigten von der Arbeit ihrer Gruppen. Sie freuen sich über durchweg positive Rückmeldungen durch Mitarbeiter, Patienten und Besucher. 

Zum Frühstück kamen weitere Besucher vorbei, um ihre Wertschätzung und Grüße von Ärzten und Mitarbeitenden zu überbringen. Die Arbeit in den Niels-Stensen-Kliniken sei eine gute Vorbereitung für die Beschäftigten, wieder außerhalb des geschützten Rahmens der Werkstattgruppen arbeiten zu können, so Nospickel. „Die Arbeit hier leistet einen erheblichen Beitrag dazu, dass Begegnung im sozialen Alltag stattfindet. Denn die Beschäftigten begegnen hier Mitarbeitern, Patienten und Besuchern. So ist schon vielen der Sprung auf einen sogenannten Außenarbeitsplatz gelungen.“ 


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