Ferienspaß-Aktion des TPZ In Freren ist der Zirkus losgewesen

Das Zirkusprojekt des TPZ Lingen in Freren lud zum Mitmachen, Mitlachen und Ausprobieren ein. Ganz Mutige wagten sogar den Sprung durch den Reifen. Foto: Anne BremenkampDas Zirkusprojekt des TPZ Lingen in Freren lud zum Mitmachen, Mitlachen und Ausprobieren ein. Ganz Mutige wagten sogar den Sprung durch den Reifen. Foto: Anne Bremenkamp

Freren. Mitmachen, Mitlachen, Ausprobieren, Selbermachen: In Freren schnupperten kleine Nachwuchsartisten im Rahmen einer vom TPZ Lingen angebotenen Ferienspaß-Aktion erlebnisreiche Zirkusluft.

Die siebenjährige Mia ließ auf ihrer Hand rasant den Teller rotieren. „Das habe ich heute gelernt“, lachte sie glücklich. Foto: Anne Bremenkamp

„Hereinspaziert – Manege frei!“ hieß es in der kleinen Frerener Turnhalle und dann wurde Zirkus im besten Sinne des Wortes gemacht. Das nötige Equipment hatte Zoe Pape, freie Dozentin für Spiel am TPZ Lingen, natürlich mitgebracht und so experimentierten die Kinder nur zu gerne mit Devilsticks und Jonglier-Bällen, mit ihrer Balance auf Einrädern, auf einer Kugel oder auf der Rola-Bola und wagten sogar mutig den Sprung durch den Ring.

Die Kunst des Jonglierens besteht auch darin, die Bälle nicht aus dem Blick zu verlieren. Foto: Anne Bremenkamp

 „In unserem Schnupperworkshop kann jeder einfach alles nach Lust und Laune spielerisch ausprobieren und so ganz frei seine eigenen Fähigkeiten und Talente entdecken“, gab Zoe Pape den Mädchen und Jungen keine Vorgaben, aber stand natürlich jederzeit allen mit Rat, Tat und einer helfenden Hand zur Seite. 

Immer mit einer helfenden Hand zur Seite stand den Zirkus-Kindern in Freren Zoe Pape, freie Dozentin für Spiel am TPZ Lingen. Foto: Anne Bremenkamp

Im freien Spiel entwickelte so manch kleiner Künstler sogar eigene Tricks, so wie zum Beispiel der neunjährige Manuel, der den Devilstick, ein Jongliergerät, souverän über seinen Rücken abrollen ließ. Der gleichaltrigen Marie hingegen hatten es die Jonglage-Ringe angetan, die sie hoch in die Luft wirbelte und die siebenjährige Mia ließ auf ihrer Hand rasant die Teller rotieren. „Das habe ich heute gelernt“, lachte sie glücklich.  

Die Devilsticks hatten es dem achtjährigen Manuel angetan, der damit sogar eigene Tricks entwickelte. Foto: Anne Bremenkamp

„Jeder Mensch ist und kann etwas Besonderes. Wenn der eigene Mut belohnt wird und man ein positives Feedback bekommt, macht das stark und selbstbewusst“, freute sich Zoe Pape über den Eifer und die Begeisterung, mit der die Kinder Spaß an Bewegung hatten, neue Dinge wagten, individuelle Erfahrungen machten, positive Erlebnisse erfuhren und die Erkenntnis gewannen, dass nicht jeder alles können und keiner unbedingt eine „Sportskanone“ sein muss.

Fröhliche Stimmung herrschte im selbstgebauten Zirkuszelt in Freren, in dem die Rolle des Mastes immer die begehrteste war. Foto: Anne Bremenkamp

Und wie es sich für einen richtigen Zirkus gehört, bauten sich die kleinen Artisten mit einem farbenprächtigen Schwungtuch ihr eigenes Zirkuszelt, in dem immer eine ausgelassene und fröhliche Stimmung herrschte und in dem die Rolle des Zirkuszelt-Mastes die begehrteste war. In Freren war eben der Zirkus los.


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