Vereinheitlichung angestrebt Gleiche Finanzierungsverträge für alle Kitas in Freren

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Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der ganzen Samtgemeinde ist hoch, daher soll in Kürze auch der evangelische Regenbogen-Kindergarten erweitert werden. Müssen Kinder aber eine Nachbar-Kita besuchen sollen die Kosten für alle Kommunen künftig gleich sein. Foto: Carsten van BevernDie Nachfrage nach Betreuungsplätzen in der ganzen Samtgemeinde ist hoch, daher soll in Kürze auch der evangelische Regenbogen-Kindergarten erweitert werden. Müssen Kinder aber eine Nachbar-Kita besuchen sollen die Kosten für alle Kommunen künftig gleich sein. Foto: Carsten van Bevern

Freren. Die Verträge zur Finanzierung der Kindergärten in der Samtgemeinde Freren sollen vereinheitlicht werden. Bislang gibt es aufgrund der zwischen 1970 und 2004 geschlossenen Verträge unter anderem bei der Berechnung der Kosten für den Kita-Besuch von Kindern aus Nachbarkommunen deutliche Unterschiede.

So besuchen Kinder aus dem Frerener Ortsteil Suttrup den Kindergarten in Beesten. "Durch die geltenden Altverträge musste die Stadt Freren aber zum Beispiel für die Kinder aus Suttrup bislang weniger bezahlen als die Gemeinde Beesten für die eigenen Kinder", erklärte Frerens Samtgemeindebürgermeister und Stadtdirektor Godehard Ritz auf der jüngsten Sitzung des Frerener Stadtrates. 

Aufgrund der derzeit hohen Nachfrage nach Betreuungsplätzen müsse laut der Verwaltung auch immer wieder damit gerechnet werden, dass aufgrund von Engpässen Kinder in benachbarten Kitas aufgenommen werden müssen. Insofern sei es auch schon seit längerem das Bestreben sowohl der politischen Gemeinde als auch der Kirchengemeinden, einheitliche Verträge vorzuhalten, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.

Gleiche Kita-Verträge im Bistum Osnabrück

Anlass für die jetzt im Stadtrat einstimmig beschlossene Angleichung der Finanzierungsverträge für alle Kitas, war die Anfang 2018 bekannt gewordene Absicht des Bistums Osnabrück, künftig für alle katholischen Kindergärten im Bistum einheitliche Verträge abzuschließen. Nach inhaltlicher und rechtlicher Überprüfung habe der Landkreis Emsland diesem Vorgehen zugestimmt. 

Elternbeiträge sind nicht betroffen

Zeitgleich hat auch die evangelische Kirchengemeinde Freren-Thuine als Träger des Kindergartens Regenbogen in Freren diesen neuen Vertragsentwurf erhalten. Ebenfalls einstimmig beschlossen die Mitglieder des Stadtrates auf diesen Verträgen aufbauend, eine neue Vereinbarung zur Kostenbeteiligung von Nachbarkommunen für die Aufnahme ihrer Kinder in anderen Kindertagesstätten. Die Elternbeiträge sind von den Neuregelungen nicht betroffen, diese sind in allen Kitas im Emsland gleich.


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