Viele Veränderungen für die Zuschauer Feuerwehr-Wettbewerbe in spannendem Gewand in Thuine

Von Felix Reis

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Eine Wasserversorgung müssen die Feuerwehren beim Wettbewerb in Thuine herstellen. Beim Kuppeln der Saugschläuche kommt es auf Schnelligkeit und fehlerfreies Arbeiten an. Foto: Felix ReisEine Wasserversorgung müssen die Feuerwehren beim Wettbewerb in Thuine herstellen. Beim Kuppeln der Saugschläuche kommt es auf Schnelligkeit und fehlerfreies Arbeiten an. Foto: Felix Reis

Thuine. Alle zwei Jahre finden die Wettbewerbe der Feuerwehren im Brandabschnitt Emsland-Süd statt. Austragungsort ist im Jahr 2018 das Sportgelände in Thuine, wo am Samstag, 1. September, um 8 Uhr die erste Gruppe startet. Ab 17 Uhr ist die Siegerehrung geplant.

Mit 25 gemeldeten Mannschaften ist in Thuine ganz schön was los. „Wir möchten natürlich die ganze Bevölkerung, auch außerhalb der Samtgemeinde Freren, dazu einladen einmal vorbeizuschauen“, sagte Gemeindebrandmeister Jürgen Huesmann. „In diesem Jahr wird es auch für die Zuschauer interessanter da die Wettbewerbsbedingungen grundlegend geändert wurden.“

Mehr Spannung durch viel Veränderung

Aus Feuerwehr-Wettbewerben werden jetzt Leistungsvergleiche. Drei Module sollen Erleichterung für die Teilnehmer und mehr Spannung für die Zuschauer bringen. „Fast alles, was bisher bei den Wettbewerben gemacht wurde, ist verändert worden“, so der Bahnleiter, Gemeindebrandmeister Alois Wilmes aus Spelle.

Nach den neuen Bestimmungen sind drei verschiedene Aufgaben vor den Augen der Wertungsrichter zu präsentieren. Neu ist das für die Einsatzkräfte nicht: Alles was gezeigt werden soll, ist fester Bestandteil der Feuerwehrdienstvorschriften.

Wasserversorgung herstellen

Als erste Aufgabe muss zur Bekämpfung eines Kleinbrands eine Wasserversorgung von einem Hydranten aufgebaut werden. Nachdem der Angriffstrupp das erste Ziel erfolgreich bekämpft hat, wird ein defekter Feuerwehrschlauch simuliert. Die Einsatzkräfte müssen diesen nun auswechseln um danach das zweite Ziel zu löschen.

Bei der zweiten Aufgabe muss eine Saugleitung für die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer trocken aufgebaut werden. Mit einem Buzzer startet und stoppt das Team die Zeitnahme. Hier ist fehlerfreies Arbeiten und eine gute Zeit erforderlich.

Feuerwehrfahrzeuge im Parcour

Die dritte Aufgabe verspricht viel Spannung für die Zuschauer. Der Maschinist muss mit seinem Feuerwehrfahrzeug innerhalb von drei Minuten einen Parcours befahren. Zunächst überfährt er fünf versetzt angeordnete Schlauchbrücken, biegt dann in eine mit Verkehrsleitkegeln markierte Gasse ein, um dann mit den Vorderrädern zwischen zwei Linien zu stoppen. Anschließend geht es mit einem Einweiser rückwärts durch die Gasse. Zum Abschluss muss er sein Fahrzeug rückwärts einparken. Dabei sollte das hinterste Ende des Fahrzeugs idealerweise 20 bis 30 Zentimeter vor einer Markierung zum Stehen kommen

 „Ich persönlich freue mich natürlich darüber, dass sich die Ortsfeuerwehr Thuine spontan bereit erklärt hat, den neuen Leistungsvergleich als Ausrichter durch zuführen“, sagte Jürgen Huesmann .


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