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24.08.2018, 18:36 Uhr KOMMENTAR

Anpacken statt reden Motto in Messingen

Kommentar von Carsten van Bevern

Die Kolpingsfamilie startet in Messingen zum 1. September 2018 mit dem Projekt "Netz der Aufmerksamkeit" mit unkomplizierter Hilfe für Mitbürger (v.l.) August Roosmann, Susanne Rauen, Alwine Röckener, Dieter Thünemann, Jens Wildermann und Ignatz SchmitDie Kolpingsfamilie startet in Messingen zum 1. September 2018 mit dem Projekt "Netz der Aufmerksamkeit" mit unkomplizierter Hilfe für Mitbürger (v.l.) August Roosmann, Susanne Rauen, Alwine Röckener, Dieter Thünemann, Jens Wildermann und Ignatz Schmit

Messingen. Nicht global über Probleme reden, sondern lokal handeln ist das Motto der Kolpingsfamilie Messingen: Beim Netz der Aufmerksamkeit haben die Kolpinger Verantwortung übernommen.

Bei einem Problem unkompliziert helfen ist Grundlage des Netzes der Aufmerksamkeit in Messingen. Ein toller Ansatz.

Es gibt viele Sonntagsreden zum „ach so schlechten Zustand“ der Gesellschaft. Natürlich wären vertrauenswürdige Siegel für nachhaltig und ökologisch produzierte Lebensmittel ebenso sinnvoll und gesetzliche Regelungen dazu überfällig wie geringere Müllberge, weniger Energieverschwendung, mehr Wohn- und Betreuungsformen für ältere oder in Notlagen befindliche Mitbürger.

Hätte, wäre, könnte. Die Kolpingsfamilie redet nicht über all diese Probleme, sondern packt an. Denn jeder ist in seinem eigenen familiären Umfeld dafür mitverantwortlich, welche Lebensmittel er wie verpackt kauft, ob das 20. Paar Schuhe auch noch notwendig ist und ob das neue Auto wirklich 280 PS haben muss. Die Kolpinger haben diese Verantwortung in ihrem Bereich angenommen. Und handeln. Nicht global, sondern lokal.


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