9. Berufsinformationstag in Handrup Tipp für Schüler im Leoninum: Bleibt offen für Neues

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Zum Abschluss des Berufsinformationstages trafen sich Schüler und Berufsvertreter zum gemeinsamen Mittagessen in der Aula. Foto: SchuleZum Abschluss des Berufsinformationstages trafen sich Schüler und Berufsvertreter zum gemeinsamen Mittagessen in der Aula. Foto: Schule

Handrup. Beim 9. Berufsinformationstag in Handrup hatten Schülerinnen und Schüler des Gynmasiums Leoninum viele Möglichkeiten, sich aus erster Hand über die Berufswelt zu informieren. Aus unterschiedlichen Branchen und Fachrichtungen standen ihnen Vertreter als Gesprächspartner zur Seite.

Ein Studium, eine Ausbildung, die Kombination aus beidem, aber welche inhaltliche Ausrichtung überhaupt? Fragen über Fragen gehen jungen Leuten in der Endphase ihrer Schulzeit durch den Kopf. Antworten darauf gab es für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Leoninum in Handrup am Mittwoch beim Berufsinformationstag in der Schule.

Der hat inzwischen schon eine Tradition. Es war die neunte Auflage, die die Schule in Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Lingen und vielen Ehemaligen der Schule durchgeführt hatte, um den jungen Leuten die Entscheidung bei der Berufswahl zu erleichtern. Ob Chemieingenieur oder Mediziner, geistliche Berufe oder solche in der Finanzwirtschaft, Polizei, Bundeswehr oder Energiewirtschaft: Die Liste der Möglichkeiten war lang, in die sich die Oberstufenschüler eintragen konnten, um dann im 15 Minuten-Rhythmus Gespräche mit den Firmenvertretern zu führen. Die nutzten vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels auch die Chance, für sich und ihre Branche zu werben.

Vorab dankte Schulleiter  Franz-Josef Hanneken in der frisch sanierten Aula allen, die die Veranstaltung organisatorisch auf die Beine gestellt hatten. Der Präsident des Rotary-Clubs Lingen, Franz-Josef Paus, ermunterte die jungen Leute, die Informationsangebote als gute Möglichkeit der Orientierung zu nutzen. Unabhängig von der Wahl bleibe das persönliche Engagement die Basis des späteren Erfolges, riet der Geschäftsführer der Maschinenfabrik Paus aus Emsbüren.

Egal, welche berufliche Richtung sie später einmal einschlagen werden: Mit einer Tatsache werden die jungen Leute in jedem Fall konfrontiert. Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und macht dabei vor keiner Branche halt. Dies machte Michael Schnaider, Geschäftsführer des gemeinsam von der Stadt Lingen und dem Landkreis Emsland getragenen IT-Zentrums am Campus  Lingen  in einem ebenso anschaulichen wie kurzweiligen Vortrag deutlich. Auf dreierlei komme es dabei für sie an, gab Schnaider den jungen Leuten auf den Weg: Selbstlernkompetenz, um sich veränderten Herausforderungen zu stellen, soziale Kompetenz, um Lösungen im Team zu entwickeln, "und ein offener Blick für Neues: Lassen Sie sich nicht in eine Richtung drängen", gab Schnaider den Schülerinnen und Schülern auf den Weg.



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