Projektphase zum Dorfplan beendet Viele Ideen für das Messingen der Zukunft

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Messingen. Der „Emsland-Dorfplan Messingen“ steht. Die von vielen Mitbürgern gemalten Vorstellungen von der Zukunft des Dorfes ist jetzt im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Gasthof Thünemann der Öffentlichkeit vorgestellt und offiziell an die Gemeinde überreicht worden.

Die Ideen reichen laut Hilke Wiest von dem das Projekt begleitenden Lingener Agentur Pro-t-in von einem Café/Bistro über die Schaffung von zentralen Treffpunkten bis zur Bereitstellung von seniorengerechten Wohnungen: „Auch ein besserer öffentlicher Personennahverkehr oder die Koordinierung von Mitfahrgelegenheit gehörten zur großen Bandbreite der Ideen.“ Und auch der Erhalt der Kindertagesstätte und der Grundschule waren wichtige Punkte für ein zukunftsfähiges Messingen, die stellvertretend für viele weitere Aspekte genannt worden sind.

Wie geht es weiter?

„Es wird heute ein Zwischenstopp eingelegt“, betonte Bürgermeister Ansgar Mey und dankte zugleich allen am Vorhaben Beteiligten. Es sei wirklich super, was hier im Dialog zusammengekommen sei. Das Ergebnis könne sich sehen lassen, dennoch stünden noch viele Fragen offen: „Wie geht es weiter? Wie soll Messingen in Zukunft aussehen?“ Der Bürgermeister legte besonderen Wert auf das ehrenamtliche Engagement, das schon jetzt sehr ausgeprägt sei. Die Ergebnisse wolle man nicht nur im Gemeinderat diskutieren, sondern gemeinsam mit den Einwohnern in Arbeitskreisen weiterentwickeln und nach Möglichkeit umsetzen.

Viele Ideen sollen umgesetzt werden

Auch Frerens Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz stellte anerkennend fest: „Die Messinger haben wirklich einen ganz tollen Job gemacht.“ Die Samtgemeinde habe das Projekt gerne tatkräftig unterstützt und werde das auch weiter tun. Als Gäste nahmen auch Klaus Ludden von der Stabstelle des Landkreises Emsland sowie Michael Ripperda und Hilke Wiest von Pro-t-in teil. Der Emsland Dorfplan sei laut Ludden ein Instrument des Landkreises Emsland, um Dörfer und Ortschaften gemeinsam mit Einwohnern und mithilfe neuer Visualisierungsmethoden zukunftsfähig aufzustellen: „Diese Methoden sollten auch im künftigen Beteiligungsprozess zum Einsatz kommen. Es ist toll, wie die Messinger mitgearbeitet haben.“ Neben Messingen haben Brual/Neurhede, Hüven und Holsten/Besten teilgenommen. Ludden hielt es für wichtig, weiter am Ball zu bleiben und möglichst viele Projekte zu verwirklichen.

Fünf Arbeitskreise

Die Einwohner von Messingen hätten insgesamt rund fünf Monate an dem Dorfplan gearbeitet, ließ Michael Ripperda die intensive und kreative Mitarbeit Revue passieren. Es seien Stärken von Messingen sichtbar gemacht, Ziele und Visionen für den Ort entwickelt und neue Ideen ausgearbeitet worden. Auch Besonderheiten von Messingen seien in den Blick genommen worden, ging Hilke Wiest auf Details ein, die letztlich alle zusammen in einer großen Kollage zusammengetragen worden waren. Abschließend lud der Bürgermeister alle zum weiteren Mitmachen in einem der fünf Arbeitskreise und als kleines Dankeschön zu einer Bratwurst und kühlen Getränken ein.


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