Surmann gewinnt internationales Turnier „Hellboy“ Schlitte kommt zum Armwrestling-Show-Kampf in Freren

Von Melanie Schoppe


mela Freren. Klaus Surmann aus Freren ist weiterhin erfolgreich im Armwrestling und wirbt für seinen Sport. In Belgien hat er das 27. Internationale Armwrestling Championship gewonnen, und am 18. August organisiert er ein Newcomer-Turnier in Freren. Attraktion des Abends: Ein Show-Kampf zwischen ihm und dem aus dem Fernsehen bekannten „Hellboy“ Matthias Schlitte.

„Wahrscheinlich bin ich der erste Emsländer, der angetreten ist“, erklärt Surmann. In diesem Jahr fand das Turnier am 28. Juli im belgischen Rochefort statt. Acht Stunden lang zeigten etwa 150 Teilnehmer, was in ihren Armen steckt. Aus 15 Nationen, unter anderem aus Frankreich, Russland, Schweiz, Belgien und der Ukraine, waren sie angereist. „Mittlerweile kennt man die Leute aus den anderen Nationen schon“, erzählt Surmann.

Gute Stimmung

Er sieht den Wettbewerb als gute Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Oktober, die in der Türkei stattfinden wird. Sechs Runden lang hatte Surmann in seiner Gewichtsklasse (bis 80 Kilogramm) kämpfen müssen, ehe er der Sieger war: „Aber ich bin ungeschlagen in das Finale eingezogen.“ Eingelaufen waren die Kontrahenten stets zu Musik, wie beispielsweise „Eye of the tiger“ aus dem Film „Rocky“. „Die Stimmung war sehr gut – und es war sehr laut“, fährt der vierfache deutsche Meister fort.

Newcomer-Turnier in Freren

Um für seinen Sport zu werben, veranstaltet Surmann am 18. August ein Newcomer-Turnier im Qult Club am Markt 5 in Freren. „Jeder kann teilnehmen“, erklärt er. „Der erste Platz erhält 100 Euro Preisgeld.“ Zwei Gewichtsklassen wird es geben, einmal bis 90 Kilogramm, einmal ab 90 Kilogramm. „Ich werde bei dem Turnier als Schiedsrichter fungieren“, sagt Surmann.

Show-Kampf gegen „Hellboy“ Schlitte

„Außerdem wird es einen Show-Kampf zwischen dem Vize-Weltmeister ,Hellboy‘ Matthias Schlitte und mir geben“, berichtet der Frerener. Schlitte, der noch viele weitere Titel in der Sportart geholt hat, ist auch aus verschiedenen Fernsehsendungen bekannt, unter anderem war bei Stefan Raabs „TV-Total“ zu sehen. In anderen Ländern hat das Armwrestling schon einen höheren Stellenwert als hier, erklärt Surmann: „In Russland ist der Sport beispielsweise viel populärer als hier.“ In Deutschland können Armwrestler hingegen in der Regel nicht von ihrem Sport leben.

Werbung für den Sport und den Verein

Das Ziel des Newcomer-Turniers ist deswegen vor allem, weitere Leute für das Armwrestling und den Beitritt zum Verein zu begeistern. „Ein organisierter Club ist wichtig, um beispielsweise Verletzungen zu vermeiden und an Turnieren wie in Belgien teilnehmen zu können“, meint Surmann. Los geht es am 18. August ab 20 Uhr.

Weitere Informationen gibt es auf armwrestling.de.


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