Identität soll gestärkt werden Wie lebt es sich in den Gemeinden der SG Freren?

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Wie lebt es sich in Andervenne, Beesten, Freren, Messingen und Thuine? Dies soll mithilfe eine Onlineumfrage und Workshops im Rahmen der vom Bund geförderten Demografiewerkstatt herausgefunden werden. Das Projekt stellten Annette Wilbers-Noetzel von der begleitenden Agentur Pro-t-in (links) und Frerens Erste Samtgemeinderätin Sonja Ahrend vor. Foto: Carsten van BevernWie lebt es sich in Andervenne, Beesten, Freren, Messingen und Thuine? Dies soll mithilfe eine Onlineumfrage und Workshops im Rahmen der vom Bund geförderten Demografiewerkstatt herausgefunden werden. Das Projekt stellten Annette Wilbers-Noetzel von der begleitenden Agentur Pro-t-in (links) und Frerens Erste Samtgemeinderätin Sonja Ahrend vor. Foto: Carsten van Bevern

Freren. „Identität schafft Stärke.“ Unter diesem Motto startet am zweiten Augustwochenende unter allen Bürgern von Andervenne, Beesten, Freren, Messingen und Thuine eine Onlineumfrage. Schwächen und vor allem Stärken sollen dabei erkannt und die Ergebnisse bei künftigen Werbemaßnahmen eingesetzt werden.

Seit 2017 wirbt die Samtgemeinde Freren mit einer Imagebroschüre, online und bei vielen Gelegenheiten unter dem Motto „Freren ist so“. „Es geht uns nicht darum, uns in einer Hochglanzbroschüre besser darzustellen, als wir sind. Wir wollen vielmehr zeigen, ja wir sind im ländlichen Raum, aber dies und jenes sind auch unsere Stärken“, hatte Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz bei der Vorstellung der Kampagne im Mai 2017 erklärt.

Umfrage und Bürgerversammlung

Dieser Ansatz soll nun fortgeführt und auf Ebene der fünf Mitgliedsgemeinden umgesetzt werden. Mit im Boot ist wieder das Lingener Kommunikationsbüro Pro-t-in. „Es soll gezeigt werden, wie es sich in diesen Orten leben, arbeiten und wirtschaften lässt“, erklärte Annette Wilbers-Noetzel von Pro-t-in in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Dazu sollen möglichst viele Bürger in einen zweistufigen Prozess eingebunden werden. Zunächst können sich alle Bürger ab Mitte August an einer Onlinebefragung beteiligen und jeweils fünf Fragen zu den Bereichen Leben, Wohnen und Wirtschaften in ihrer jeweiligen Gemeinde beantworten.

„Jeder kann dabei für seinen jeweiligen Wohnort ihm wichtige Punkte der Identifikation benennen und Stärken aber auch Schwächen aufführen“, erklärte Wilbers-Noetzel. Die Ergebnisse werden ausgewertet und im Rahmen eines Workshops beziehungsweise einer am 20. September in der Franziskus-Demann-Oberschule geplanten Bürgerversammlung für alle Gemeinden ergänzt und weiter ausgearbeitet.

Wir-Gefühl stärken

„Die dort dokumentierten Ergebnisse können wir in der Samtgemeinde und den einzelnen Kommunen nutzen, um nach außen und innen künftig gezielter für den Wohn- und Wirtschaftsstandort werben zu können“, ergänzte Frerens Erste Samtgemeinderätin Sonja Ahrend. Auch das Wir-Gefühl in den Kommunen könne damit sicher gestärkt werden. So könnten die Ergebnisse auch in die emslandweite Imagekampagne „Emsland. Zuhaus bei den Machern“ eingebaut werden. Gefördert wird dieser Prozess durch das von 2017 bis 2010 laufende bundesweite Projekt der „Demografiewerkstatt Kommunen“. Ziel dieses Projektes ist vor dem Hintergrund des nachhaltigen Wandels in der Gesellschaft, Kommunen „demografiefester“ zu machen. Der Landkreis Emsland ist mit bundesweit sieben weiteren Kommunen wie der Stadt Dortmund, dem Kreis Düren oder auch dem Regionalverband Saarbrücken seinerzeit dafür als Modellkommune ausgewählt worden.


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