Hospiz- und Palliativarbeit in Thuine Lingener Golfer erspielen 1500 Euro für guten Zweck

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1500 Euro sammelte der Golfclub Emstal bei einem Turnier für die Palliativ- und Hospizbetreuung in Thuine. Foto: Golfclub Emstal1500 Euro sammelte der Golfclub Emstal bei einem Turnier für die Palliativ- und Hospizbetreuung in Thuine. Foto: Golfclub Emstal

Lingen. Es gleicht einem herzlichen Treffen von guten Freunden, wenn der Golfer des GC Emstal, Karsten Hunger, nach Lingen zum Turnier einlädt, heißt es in einer Pressemitteilung des Clubs. Es eint alle, dass es um eine gute Sache geht. Der Erlös des Turniers kommt der Palliativ- und Hospizarbeit zugute – davon auch 1500 Euro für eine Einrichtung in Thuine.

„Das Motto des Turniers heißt ‚Sternenkette‘. Dahinter steht die Golferin Susanne Graap aus Timmendorf, die dieses Charity-Turnier ins Leben gerufen hat“, erläutert Hunger. Die gute Betreuung ihrer krebskranken Mutter auf der Palliativstation in ihrer Heimat habe große Dankbarkeit bei Graap hervorgerufen. „Ich wollte mich engagieren, um meinen Dank an alle auf diesen Stationen arbeitenden Menschen auszudrücken.“ Sie organisiere mit interessierten Golfern lokale Turniere im gesamten Nordwesten. Das gespendete Geld komme in einen Gewinntopf. Am Ende treffen sich die Aktiven, um das Geld in einem Abschlussturnier auszuspielen. Die Gewinner seien verpflichtet, das Geld an eine Palliativstation oder einen Hospizverein in ihrer Nähe zu spenden. „Das klappt ganz wunderbar – dank des Engagements der Menschen“, wird Graap weiter zitiert.

Notwendige Maßnahmen fördern

Im Sommer werde das Geld gesammelt, im Herbst dann an die Einrichtungen verteilt. Graap freue sich besonders, dass auch der Golfclub Emstal an dieser Aktion beteiligt sei. „Schon 2016 konnte Geld an den Freundeskreis Hospiz- und Palliativbetreuung Thuine durch die erfolgreichen Golfer des Clubs gespendet werden.“

Das bewegte auch dessen Vorsitzenden, Johannes-Hermann Schepers, in das Clubhaus an der Ems zu kommen und seine Arbeit den Turnierspielenden näher zu bringen. „Der Freundeskreis fördert notwendige Maßnahmen zur ganzheitlichen Betreuung Schwerstkranker in ihrer letzten Lebensphase“, erklärte er und machte deutlich, dass die Arbeit dort ebenso mithilfe von Spenden geleistet würde. „Der Mensch und seine Bedürfnisse sollten im Mittelpunkt der Arbeit stehen, und nicht nur die berechnbaren Leistungen“, meint Schepers. Um das leisten zu können, konnten ihm die Emstal-Golfer im vergangenen Jahr einen Preisgeldscheck über 1500 Euro überreichen.

Rund 100 Teilnehmer

Damit der Spendentopf auch in diesem Jahr wieder gut gefüllt ist, wanderte das Startgeld des Turniertages sowie weitere freiwillige Spenden in ein Sparschwein – stets in der Hoffnung, dass die Golfer aus Lingen auch in diesem Herbst wieder eine ansehnliche Spende nach Hause bringen können. Positiv gestimmt fand ein erfolgreiches Turnier mit rund 100 Teilnehmenden einen geselligen Abschluss, heißt es in der Mitteilung abschließend.


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