Nachfolger von Blumen Meiners Baumschule Buten mit Start in Thuine zufrieden

Von Carsten van Bevern

Buten aus Geeste hat den einstigen Gartenbaubetrieb Meiners in Thuine übernommen (v.l.) SG-Bürgermeister Godehard Ritz, Verkaufsleiter Andreas Niermann, die Thuiner Bürgermeister Hans Herbers und Karl-Heinz Gebbe sowie Doris und Wilhelm Buten.Foto: Carsten van BevernButen aus Geeste hat den einstigen Gartenbaubetrieb Meiners in Thuine übernommen (v.l.) SG-Bürgermeister Godehard Ritz, Verkaufsleiter Andreas Niermann, die Thuiner Bürgermeister Hans Herbers und Karl-Heinz Gebbe sowie Doris und Wilhelm Buten.Foto: Carsten van Bevern

Thuine. Mit seinem Start am neuen Standort in Thuine ist Wilhelm Buten zufrieden: Seit dem 1. März betreibt er auf dem ehemaligen Außengelände der „Landidylle Thuine“ und vormals Blumen Meiners einen Verkaufsstandort seines in Geeste/Osterbrock ansässigen Betriebes „Buten Baumschulen & Gartengestaltung“.

Bis 2014 war der an der ehemaligen Bundesstraße 214 zwischen Thuine und Freren gelegene Betrieb Blumen Meiners mit seinen großen Gewächshäusern in der Region ein Begriff. Entstanden aus einem landwirtschaftlichen Betrieb heraus war dies im Außenbereich Thuines ein sehr markanter Firmenstandort.

„Doch gerade dieser Standort im Außenbereich hat eine Nachfolgelösung letztlich erschwert, war an diesem Ort rein planungsrechtlich doch nur diese Nutzung möglich“, erklärten jetzt Thuines Bürgermeister Karl-Heinz Gebbe, sein zweiter Stellvertreter Hans Herbers und Frerens Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz bei ihrem offiziellen „Antrittsbesuch“.

Bis Ende 2017 wurden Blumen verkauft

Nach der aus Altersgründen erfolgten Aufgabe des Betriebes hatte ein Investor aus Bramhar das Betriebsgelände von Meiners übernommen. In einem kleinen Teil des Betriebes wurden bis Ende 2017 noch Blumen verkauft.

„Im Herbst vergangenen Jahres bin ich von diesem Investor angesprochen worden, ob ich das Gelände nicht übernehmen wolle“, erklärte Wilhelm Buten, der in Geeste eine 23 Mitarbeiter zählende und 17 Hektar umfassende Baumschule mit angeschlossenem Gartenbaubetrieb betreibt. 20000 Quadratmeter davon dienen als Verkaufsfläche.

Eineinhalb neue Stellen

„An eine weitere Verkaufsstelle habe ich schon länger gedacht und nachdem ich mit dem Gartenbautechniker Andreas Niermann einen passenden Mitarbeiter gefunden habe, habe ich zugesagt“, erklärte Buten. Auf dem rund einen halben Hektar großen Außenfläche und weiteren 250 Quadratmetern unter Glas werden Pflanzen, Dünger und Hilfsmittel für den Garten, Beratung inklusive Vor-Ort-Beratung, Entwurfsplanung und ein Vor-Ort-Pflege- und Pflanzservice angeboten. Eineinhalb Stellen hat er dafür geschaffen.

„Guter Start“

Mit dem Start ist Buten zufrieden. Geöffnet ist werktäglich von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr, am Sonntag ist Schautag ohne Beratung und Verkauf. „Wir sind sehr froh, dass hier diese Nachfolgenutzung gefunden werden konnte“, freute sich Bürgermeister Gebbe. Für Buten ist es zudem ein wenig wie „nach Hause kommen“: Sein Vater und Firmengründer stammt aus Freren.