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25.03.2018, 18:00 Uhr KOMMENTAR

Ein Schub nach vorn in Freren

Von Carsten van Bevern


Diese Zeiten sind vorbei. Bauarbeiten im Umfeld des Frerener Rathauses im Herbst letzten Jahres. Foto: Carsten BäumerDiese Zeiten sind vorbei. Bauarbeiten im Umfeld des Frerener Rathauses im Herbst letzten Jahres. Foto: Carsten Bäumer

Freren. Die kleine Stadt Freren hat in den letzten Jahren einen Schub nach vorn gemacht, meint der Kommentator.

Es ist erst gut zehn Jahre her, da wurde Freren zumindest von vielen Besuchern als nicht gerade sehr attraktiv empfunden. Breite und viel befahrene Straßen führten durch die Stadt, so einige Geschäfte standen leer und bei der öffentlichen Infrastruktur bestand ein gewisser Sanierungs- oder zumindest Modernisierungsstau.

Viel hat sich seitdem getan, das „hässliche Entlein“ hat sich längst zum Schwan gemausert. Freren hat einen beachtlichen Schub nach vorn gemacht. Mit dem neuen, multifunktional nutzbaren und sehr ansehnlichen Marktplatz haben die Änderungen nun die Mitte der kleinen Stadt und einen weiteren Höhepunkt erreicht.

Die Sorge um das wirtschaftliche Wohl der Einwohner zählt dabei zu den freiwilligen Selbstverwaltungsaufgaben einer Gemeinde. Dazu zählen Märkte und Messen, die Förderung von Gewerbeansiedlungen, die Pflege der Verkehrswege und der öffentliche Personennahverkehr. Gemeinden entscheiden selber über das „Ob und Wie“, es gibt keine Weisungen oder staatlichen Vorschriften. Vielmehr richtet sich der Umfang nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinden – und der Kreativität der Bürger, Kommunalpolitiker und der Verwaltungen.

In Freren haben viele im privaten wie im öffentlichen Bereich diese Freiräume in den vergangenen Jahren genutzt und im Rahmen der Möglichkeiten kräftig investiert. Natürlich sind die Schulden in dieser Zeit gestiegen. Aber die Lebens- und Aufenthaltsqualität und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mindestens ebenso. Von daher darf nun zu Recht einmal kräftig auf die Schultern geklopft werden.

Es darf aber kein Schlussstrich sein, das ist jedem klar: Alle müssen weiter kreativ und in allen Bereichen aktiv sein, um die kleine Stadt im ländlichen Raum für Bewohner und Besucher stetig attraktiver zu machen. Mit der Rathaus- und der Freibadsanierung sind die nächsten Projekte auch bereits geplant.


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