Versammlung am Samstagabend Hans-Joachim Fritz Bürger des Jahres in Freren

Von Heinz Krüssel


Freren. Mit der Verleihung der Ehrenbezeichnung „Bürger des Jahres“ hat die Stadt Freren in der 17. Bürgerversammlung „Rund um Friduren“ am Samstag im Atrium der Franziskus-Demann-Schule das ehrenamtliche Engagement von Hans-Joachim Fritz gewürdigt.

In der Laudatio schilderte Bürgermeister Klaus Prekel das berufliche und das ehrenamtliche Engagement von Fritz. Der gebürtige Celler habe an der pädagogischen Hochschule Lüneburg studiert und danach in Freren eine erste Lehrerstelle angetreten. Nach einem Zusatzstudium kehrte er zur Kreissonderschule Freren, der heutigen Paul-Moor-Schule zurück. Sein beruflicher Werdegang führte ihn dann an die Pestalozzischule in Lingen. Dort wirkte er 12 Jahre als Konrektor und 22 Jahre als Rektor.

Entscheidend für die Ehrung sei der ehrenamtliche Einsatz in Freren. Dazu gehört das Engagement im Heimatverein sowie in verschiedenen Arbeitskreisen und Ausschüssen. Seit 1984 unterstützt Hans-Joachim Fritz die evangelische Kirchengemeinde. Aber auch sportlich war der „Bürger des Jahres“ unterwegs und brachte den Volleyballsport nach Freren. In mehreren Vereinen und Institutionen habe er segensreich mitgearbeitet. Dank galt Ehefrau Hannelore, die das Wirken ihres Mannes in den 51 Jahren als Bürger von Freren tatkräftig unterstützt habe, betonte Klaus Prekel.

Geehrt wurden im Verlauf der Bürgerversammlung zudem einige Sportler, die Freren national und international bekannt gemacht haben. Dazu gehören die Schwimmer Katharina Laumann, Fabian Welzel, Lina Lammerich, Miriam Menke und Helena Lüns. Einer ganz besonderen Sportart widmet sich Klaus Surmann aus Freren-Suttrup: „Armwrestling. Dabei handelt es sich um eine Kraftsportart. Als amtierender Deutscher Meister nahm er an Europameisterschaften in Polen und Bulgarien sowie an einer Weltmeisterschaft in Malaysia teil.

Vortrag: Leben im Alter

Zur Bürgerversammlung konnten Bürgermeister Klaus Prekel und sein Stellvertreter Johannes Lis zahlreich Mitbürger begrüßen, unter anderem Ehrenbürger Bernhard Fritze (93 Jahre) und den ehemaligen Stadtdirektor Heinz Jubt (90 Jahre).

In seinem Vortrag „Leben im Alter“ beleuchtete Marco Menne, Vorstand der Sparkasse Emsland die Situation am Wohnungsmarkt für die ältere Generation. Es würden viele barrierefreie Wohnungen fehlen. „Zwischen Angebot und Nachfrage klafft ein großes Loch“, betonte Menne. Es gebe für ältere Menschen unterschiedliche Möglichkeiten, sich auf das Wohnen im Alter einzustellen, beispielsweise eine vorhandene Immobilie zu verkaufen oder umzubauen.

Das Familienzentrum Freren stellte Koordinatorin Stefanie Gels-Ungrun vor. Ein vorrangiges Ziel sei es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.

Im Rückblick stellten Prekel und Lis wichtige Vorhaben aus dem Jahr 2017 vor. Absolutes Highlight sei der neue Marktplatz. Im Laufe der Jahre seien zahlreiche Projekte realisiert worden mit dem Ziel, das Ortszentrum zu entwickeln. „Wir sind aber noch lange nicht am Ende“, wurden weitere Vorhaben angedeutet, unter anderem ein Busbahnhof, ein neues Baugebiet „An der Ostwier Straße“ sowie der Breitbandausbau.

Für die musikalische Gestaltung der Versammlung sorgte die Kolpingkapelle Freren unter der Leitung von Matthias Menke.

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