Wollt ihr singen? Folkband An Rinn zieht das Publikum in seinen Bann

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An Rinn bot dem Publikum in der Alten Molkerei einen unterhaltsamen Abend. Foto: Heinz KrüsselAn Rinn bot dem Publikum in der Alten Molkerei einen unterhaltsamen Abend. Foto: Heinz Krüssel

Freren . Einen Folkabend der Extraklasse hat die Band An Rinn am letzten Samstag den Freunden der irischen und schottischen Folkmusik im Kulturzentrum Impulse in der Alten Molkerei in Freren geboten.

Die fünf Musiker begeisterten das Publikum mit ihrem unverwechselbaren Sound. Der Impulse-Vorstand unter Leitung von Barbara Bründermann hatte damit eine der dienstältesten, besten und vielseitigsten Folkbands nach Freren eingeladen.

An Rinn ist es gelungen, die vielfältigen Folk-Traditionen der Britischen Inseln, Skandinaviens und Nordamerikas gekonnt und authentisch zu präsentieren. Übrigens: „An Rinn“ feiert am 28. April sein 25-jähriges Bestehen im Rahmen eines Jubiläumskonzertes im Kino in Bramsche bei Osnabrück.

Charismatische Bühnenpräsenz

Das abwechslungsreiche Programm wurde mit dem Shanty „Santiano“ eröffnet, vielen Gästen bestens bekannt. Der Funke sprang sofort über und das Publikum ging begeistert mit. Brian McSheffrey, der in Irland geborene Leadsänger fungierte zugleich als Moderator. Durch seine charismatische Bühnenpräsenz gelang es ihm, einen besonderen Draht zum Publikum herzustellen und es immer wieder zum Mitmachen zu animieren. „Wollt ihr singen?“ Und das Publikum wollte.

„Das hört sich gut an“

Nach kurzem Einüben beispielsweise des Refrains „We had it all, we had the best of Times“ oder des Gospels „They hang him on the Cross for me“ gelang es den Musikern mit tatkräftiger Unterstützung des Publikums, die Räume der Alten Molkerei mit Musik und Gesang zu füllen. „Das hört sich gut an“, zeigte sich der Chef zufrieden. Bei einigen Songs forderte McSheffrey die Zuhörer auf, mit den Händen zu klatschen, mit den Füßen zu stampfen und die Hüften zu bewegen.

Viel gelobt

Viel Lob hatte er für seine Musiker parat: „Feine Jungs, doch wichtiger als die Sänger sind die Instrumente“ frotzelte Brian. Davon gab es eine ganze Menge, teilweise Besonderheiten und schon keltischen Ursprungs, die von den Vollblutmusikern Martin Czech, Helmut Henke-Tiede, Alexander Nussbaum und Matthias Malcher genial beherrscht wurden: Geige, Gitarre, Mandoline, Five-String und English Concertina, Hammer Dulcimer, Bass, Bouzouki, Gitarre, Button- und Pianoakkordeon, Bodhran, Low- und Tin-Whistle, Flute, Northumbrian oder auch Small Pipes sorgten für den eigenwilligen Sound. Auch diverse À-Capella-Stücke gehörten zum Repertoire.

Eine ganz besondere Note wurde den Gästen während der Pause angeboten, und zwar Guiness-Bier sowie eine Auswahl irischer und schottische Whiskeys, was gerne genossen wurde.


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