Zunächst bis zum Jahr 2028 Paul-Moor-Förderschule in Freren bleibt bestehen

Daumen hoch für die Förderschule Lernen in Freren: Die Kreistagsmitglieder Georg Nosthoff und Klaus Prekel (hinten, v.r.) überbrachten den Schülern, der Schulleiterin Susanne Tholemeyer-Nöring und Frerens Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz die Nachricht. Foto: Samtgemeinde FrerenDaumen hoch für die Förderschule Lernen in Freren: Die Kreistagsmitglieder Georg Nosthoff und Klaus Prekel (hinten, v.r.) überbrachten den Schülern, der Schulleiterin Susanne Tholemeyer-Nöring und Frerens Samtgemeindebürgermeister Godehard Ritz die Nachricht. Foto: Samtgemeinde Freren

vb/pm Freren. „Der Fortbestand der Paul-Moor-Schule in Freren scheint zunächst gesichert.“ Diese Nachricht haben die Frerener Vertreter im emsländischen Kreistag – Frerens Bürgermeister Klaus Prekel, Georg Nosthoff und Tobias Schnier – nach der jüngsten Sitzung des Schulausschusses der Leiterin der Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, Susanne Tholemeyer-Nöring, und Frerens Samtgemeindebürgermeister Ritz überbracht.

Mit der Änderung des Niedersächsischen Schulgesetztes Ende Februar erhalten die Schulträger, dies ist für die Paul-Moor-Schule der Landkreis Emsland, die Möglichkeit, zumindest für eine Übergangszeit bis 2028 Bestandsschutz für ihre Förderschule Lernen im Sekundarbereich I zu beantragen.

Eltern können wählen

Nach intensiven Gesprächen von Vertretern des Landkreises mit den Leitungen der fünf Förderschulen Lernen in Kreisträgerschaft und mit der Landesschulbehörde teilte der Landkreis in der Schulausschusssitzung mit, dass auch für die Förderschule Lernen in Freren der Bestandsschutz beantragt wird.

„Damit bleibt für die Eltern in der Samtgemeinde Freren, die eine bessere Fördermöglichkeit ihres Kindes in einer speziellen Förderschule Lernen sehen, eine sehr gute wohnortnahe Wahlmöglichkeit vorhanden“, freute sich Samtgemeindebürgermeister Ritz. „Das ist eine gute Nachricht für Schüler mit Unterstützungsbedarf“, ergänzte der Verwaltungschef in einem Gespräch mit unserer Redaktion.

Ab sofort Infos für Eltern

Auch Susanne Tholemeyer-Nöring ist nach einer Aussage in einer Pressemitteilung der Samtgemeinde überzeugt, dass trotz der sehr guten Inklusionsarbeit in den allgemeinbildenden Schulen für einige Kinder derzeit noch der Besuch einer Förderschule von Vorteil sein kann. Sie ist erleichtert, dass sie voraussichtlich bald die Anmeldungen für das fünfte Schuljahr entgegennehmen kann: „Gerne können sich die Eltern der Kinder mit einem entsprechenden Unterstützungsbedarf bereits jetzt bei mir melden.“