Messinger sammeln Ideen Wie soll künftig das Leben im Dorf aussehen?

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Messingen. Wie kann künftig ein lebenswertes Miteinander in den kleineren Orten im Emsland aussehen? Darüber haben sich rund 40 Messinger aller Altersgruppen beim ersten Arbeitskreistreffen im Rahmen des „Emsland Dorfplan“-Zukunftsprojektes Gedanken gemacht.

„Die Ideen reichen von einem Café/Bistro über die Schaffung von zentralen Treffpunkten, eine bessere ÖPNV-Anbindung bis hin zur Bereitstellung von seniorengerechten Wohnungen“, erläuterte Michael Ripperda, der gemeinsam mit seiner Kollegin Hilke Wiest von der Pro-t-in in Lingen den Abend moderierte, die Bandbreite der Ideen.

Erhalt von Kita und Grundschule

Aber auch der Erhalt der Grundschule und der Kita waren häufig genannte Punkte für ein zukunftsfähiges Messingen. Bei der Auftaktveranstaltung Ende Januar war noch eine Bestandsaufnahme für die Handlungsfelder Grundversorgung, Miteinander und Wohnen erarbeitet worden. Jetzt im Antoniushaus aber stand die Zukunft des Ortes im Mittelpunkt. Die Teilnehmer waren aufgerufen, Visionen für das zukünftige Leben, Arbeiten und Wirtschaften im Dorf zu skizzieren. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, entwickelten, skizzierten und malten doch rund 40 Interessierte in Kleingruppen Ideen und Ansatzpunkte für Messingen im Jahr 2025.

Nächste Sitzung am 8. Mai

Wie kann die Gemeinde Messingen diese Visionen erreichen? Wen müssen die Akteure einbinden und was ist dazu notwendig? Diese Fragen stehen bei der zweiten Arbeitskreissitzung im Fokus, der am Dienstag, 8. Mai, um 19 Uhr ebenfalls im Antoniushaus stattfinden wird. „Auch zu diesem Termin sind wieder alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner herzlich eingeladen. Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Emsland Dorfplan für Messingen ein gutes Instrument haben, um die Zukunftsfähigkeit unserer Dorfgemeinschaft zu gestalten“, resümierte Bürgermeister Ansgar Mey und bedankte sich bei allen Teilnehmern für die vielen Ideen.

Ideen in gemalten Bildern

Der Emsland Dorfplan ist laut einer Pressemitteilung des Projektbetreuers Pro-t-in ein weiteres Instrument des Landkreises Emsland, um gemeinsam mit interessierten Einwohnern und mithilfe neuer Kommunikations- und Visualisierungsmethoden Dörfer und Ortschaften zukunftsfähig aufzustellen.

Messingen ist auf Emslandebene ebenso wie die Ortschaften Holsten-Bexten, Hüven, Brual und Neurhede Teil des Modell- und Demonstrationsvorhabens „Soziale Dorfentwicklung“ im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung. Neu ist dabei der Weg, die Ideen und Strategien in gemalten Bildern festzuhalten. Diese Bilder sollen auch nicht in der Schublade verschwinden, sondern im Ort gezeigt werden und damit in allen Phasen des Projektes präsent sein.


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