Frauen sind schlagkräftig Trommelwirbel begeistern auf dem Frauenfest in Freren

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Alles Leben ist erfüllt von der Kraft des Rhythmus: Das bewies eindrucksvoll der charismatische Trommelgeschichtenerzähler Markus Hoffmeister auf dem 18. Frauenfest anlässlich des Internationalen Frauentags in der Alten Molkerei in Freren. Foto: Anne BremenkampAlles Leben ist erfüllt von der Kraft des Rhythmus: Das bewies eindrucksvoll der charismatische Trommelgeschichtenerzähler Markus Hoffmeister auf dem 18. Frauenfest anlässlich des Internationalen Frauentags in der Alten Molkerei in Freren. Foto: Anne Bremenkamp

Freren Frauen sind schlagkräftig, weithin zu hören und bleiben ihrem eigenen Rhythmus treu: Ein von vielen hundert weiblichen Händen entfachter Trommelwirbel bewies das eindrucksvoll auf dem 18. Frauenfest anlässlich des Internationalen Frauentags in der Alten Molkerei in Freren.

Die uralte Verbindung von Rhythmus und Spiritualität mit Hand und Herz selbst erleben – diese beglückende Erfahrung ermöglichte in Freren auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Mechthild Kümling der Trommelgeschichtenerzähler Markus Hoffmeister vom Theomobil e.V. mit seinem mitreißenden Mitmachprogramm „Rythm & Spirit“.

Volles Haus

Bevor aber die Trommeln zu sprechen begannen, freute sich Gastgeberein Mechthild Kümling, wiederum ein volles Haus begrüßen zu können. Die Gleichstellungsbeauftragte verwies im 100. Jubiläumsjahr des deutschen Frauenwahlrechts und mit Blick auf frauenpolitische Forderungen für mehr Gerechtigkeit unter den Geschlechtern insbesondere auf den Equal Pay Day, den das emsländische Aktionsbündnis in diesem Jahr mit einem Demonstrationszug am 17. März 2018 in Papenburg veranstaltet. Der Dank Mechthild Kümlings galt allen an der Organisation des längst Kultstatus erreichten und für sein legendäres Salatbuffet weithin bekanntes Frerener Frauenfest, das ein Zeichen der Solidarität für Emanzipation, Gleichberechtigung und faire Behandlung der Frauen überall auf der Welt setzt.

Auf Erzählreise in Afrika

Stargast Markus Hoffmeister verwies zu Beginn auf das heimliche Motto des Internationalen Frauentags: „Männer an die Macht! Macht das Essen, macht sauber, macht Frauen glücklich!“ Letzteres gelang dem charismatischen Theologen und Theaterpädagogen ganz ausgezeichnet, denn die große Schar der Laientrommlerinnen ging begeistert mit nach Afrika auf eine spannende, musikalische Erzählreise uralter Legenden. „Die Trommel ist Ausdruck von Kultur und Tradition. Sie ist rund wie die Welt und in ihr schlägt ein Herz“, stellte der Künstler den erwartungsvollen Frauen zunächst ihr Handwerkszeug vor - die Djembé, eine einfellige Bechertrommel aus Westafrika, deren Korpus aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht.

Lebendige Szenarien

In dem Wissen, dass die nackte Wahrheit nicht so begehrt ist wie die farbenprächtige und reich ausgeschmückte Erzählung, malte er bewegende Geschichten aus über starke Frauen und über ihre Träume und Sehnsüchte.  Dabei gelang es ihm, einzig mit der Kraft der Trommel, der Worte und der Körpersprache lebendige Szenarien zu schaffen. Gemeinsam mit den Frauen ließ der Künstler die ganze Welt Musik sein – er ließ den Regen prasseln, den Fluss rauschen, die Vögel singen, den Donner erschallen und offenbarte damit eine ganz neue Perspektive auf das Leben. Seine Botschaft: Sich nicht veralteten Traditionen und Gesetzen fügen, sondern mutig dem eigenen Herzen und dem eigenen Rhythmus folgen.

Weitere Berichte aus der Samtgemeinde Freren finden Sie unter www.noz.de/lokales/freren


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