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110 Tüten für Weihnachten Marktplatz-Team Freren packt Päckchen für Bedürftige

Von Christiane Adam | 21.12.2015, 10:50 Uhr

Das ehrenamtliche Team des Marktplatzes „Fashion, Begegnung und mehr“ in Freren hat zum Weihnachtsfest 110 bunte Präsenttüten gepackt, die an die Frerener Kunden der Lingener Tafel, an die Mitarbeiter, die beim Marktplatz an einer Maßnahme zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt teilnehmen sowie an die ehrenamtlichen Mitarbeiter verteilt werden. Tee, Kaffee, Teigwaren und auch etwas Süßes im Wert von jeweils zehn Euro befinden sich darin.

„Es geht darum, diesen Menschen eine Freude zu machen und ihnen eine Anerkennung in Form eines Geschenkes zukommen zu lassen“, erläutert Martha Eggermann, die das Team der Ehrenamtlichen koordiniert; sie selber ist ebenfalls ehrenamtlich tätig. Der Marktplatz in Freren ist eine Kooperation des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Lingen, der Pfarrcaritas Freren und der Pfarrgemeinde Freren.

Täglich über 100 Gäste

Seit 2009 können hier Kleidung, Hausrat, Haushaltswäsche, Spielsachen, Bücher und andere Second-Hand-Waren zu günstigen Preisen erworben werden. Die Lingener Tafel, die gespendete Lebensmittel für sozial Schwache verkauft, betreibt eine Ausgabestelle im Haus mit der Adresse Markt 4 in Freren; jeden Mittwoch zwischen 9.30 Uhr und 11.30 Uhr ist Tafelöffnungszeit. Beratungsangebote wie allgemeine Sozialberatung, zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und gesetzliche Betreuung nimmt der SkF vor; der Caritasverband Emsland gibt Rat u.a. beim Thema Sucht, und der SKM (Katholischer Verein für soziale Dienste in Lingen) führt nach Terminabsprache Schuldnerberatung durch. „Wir haben täglich rund einhundert Kunden, die unsere Angebote nutzen, die aber auch einfach nur zum Klönen in unser Café kommen“, erzählt Eveline Köhne, für den Marktplatz zuständige Projektleiterin des SkF.

Die Geschenktüten sind von Ehrenamtlichen der Pfarreiengemeinschaft Freren gepackt und der Inhalt durch die Pfarreiengemeinschaft finanziert worden. Zwischen Pfarreiengemeinschaft und Marktplatz besteht ein enger Zusammenhalt, beispielsweise erhält die Kirche einen Anteil des Geldes aus dem Verkauf von Altkleidern.