Weitere Ausbaupläne Noch genug Kitaplätze in der Samtgemeinde Freren

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Freren. Im Kitajahr 2018/19 stehen in der Samtgemeinde Freren nach dem jetzigen Stand der Anmeldungen für alle über dreijährigen Kinder Plätze in den Wunscheinrichtungen in Andervenne, Beesten, Freren, Messingen und Thuine zur Verfügung. Für die unter dreijährigen Kinder ist voraussichtlich zumindest eine samtgemeindeweite Unterbringung gewährleistet.

Dies erklärte der Ordnungsamtsleiter Hermann Quae auf Nachfrage unserer Redaktion. Genauere Angaben seien aber erst möglich, wenn die Betreuungsverträge Ende März zurückgegeben worden sind. „Der Bedarf an Kita- und Krippenplätzen ist in allen Einrichtungen in den letzten Jahren aber stark angestiegen“, sagte Quae. Zudem erschwerten unter anderem Neuregelungen die Planung eines Kitajahres.

Gebührenfreiheit ein Problem?

So hatte auch Lengerichs Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn in einer Umfrage der Lingener Tagespost erklärt, dass unter anderem der gestärkte Elternwille beim Einschulungszeitpunkt neben den Unsicherheiten aufgrund der künftigen Gebührenbefreiung im zweiten und dritten Kitajahr die Planung hinsichtlich des Betreuungsbedarfs weiter erschweren würden.

Mehr Betreuung gewünscht?

„Durch die angestrebte Gebührenfreiheit wird es nach unserer Einschätzung keine Probleme geben, zumal die Kinder aus den betroffenen Jahrgängen überwiegend schon jetzt zu 100 Prozent über einen Kitaplatz verfügen“, erklärte Quae. Probleme könne es laut seiner Einschätzung aber dadurch geben, dass künftig ein erweitertes Betreuungsangebot gewünscht wird.

Problem flexiblere Einschulung

Die flexiblere Einschulung könne dagegen laut Quae schon zu einem Problem werden: „In der Samtgemeinde Freren gibt es zum Schuljahresstart 2018 insgesamt 26 Kinder, die unter diese Regelung fallen. Sofern die Einschätzung des Landes zutrifft, dass bis zu 20 Prozent der Eltern von diesem Recht Gebrauch machen, ist die Unterbringung dieser Kinder für ein weiteres Kindergartenjahr auf Samtgemeindeebene aber gewährleistet.“

„Späte Planung der Integrationsgruppen“

Schwieriger werden laut Quae die Kita-Planungen auch durch den Umstand, dass „die genauen Planungen bei den Integrationsgruppen erst kurz vor Beginn des Kindergartenjahres abgeschlossen sind.“ Sollten aus all diesen Gründen Wunschplätze für einzelne Kinder nicht zur Verfügung stehen, würden betroffene Eltern zu einem Infogespräch eingeladen, um ihnen einen Platz in einer anderen Einrichtung innerhalb der Samtgemeinde anzubieten oder in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum eine andere Betreuung zu gewährleisten.

Baupläne in Andervenne und Messingen

Um den Betreuungsbedarf auch künftig decken zu können plant derzeit die Gemeinde Messingen die Umwandlung einer altersübergreifenden zu einer Krippengruppe und in Andervenne wird derzeit der Neubau eines zweigruppigen Kindergartens geplant. Die Kitas in Beesten, Freren und Thuine waren erst jüngst saniert und erweitert worden. 2017 gaben die Gemeinden dabei circa 825000 Euro für die laufenden Kosten ihrer Kitas aus.


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