Spende überreicht Schüler informieren sich über Hospizarbeit in Thuine

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Schüler des Franziskusgymnasiums Lingen übergaben eine Spende an das Hospiz St. Veronika in Thuine und informierten sich vor Ort. Foto: FranziskusgymnasiumSchüler des Franziskusgymnasiums Lingen übergaben eine Spende an das Hospiz St. Veronika in Thuine und informierten sich vor Ort. Foto: Franziskusgymnasium

Thuine. Jungen und Mädchen des Franziskusgymnasiums Lingen haben das Hospiz St. Veronika in Thuine besucht und sich über die Hospizarbeit informiert. Gleichzeitig übergaben sie eine Spende.

Die Klasse 5d hatte 122,65 Euro gesammelt, bei der Klasse 8c waren es 100 Euro. Eingenommen hatten sie das Geld beim Verkauf von Plätzchen und Kuchen in der Schule. Hospizleiterin Anke Robbe bedankte sich laut Pressemitteilung der Niels-Stensen-Kliniken, zu deren Verbund das Hospiz gehört, für die Unterstützung. Davon würden notwendige Anschaffungen gemacht, die sonst nicht finanziert werden könnten. So lege das Hospiz großen Wert auf eine wohnliche Ausstattung und sei daher für unterstützende Spendengelder sehr dankbar.

So junge Schüler waren noch nie im Hospiz

So junge Schüler wie jetzt aus der 5. Klasse seien noch nicht so häufig hier gewesen, freute sich die Hospiz-Leiterin. Alle waren sehr interessiert, lauschten ihren Ausführungen und stellten viele Fragen. Das Hospiz St. Veronika sei eine spezialisierte Pflegeeinrichtung, in der schwerst kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase respektvoll, umfassend und kompetent betreut werden, erfuhren die Jungen und Mädchen.

Selbstbestimmung hat oberste Priorität

„Die Hospizgäste sollen mit ihren Angehörigen und den Hospizmitarbeitern selbstbestimmt den letzten Teil ihres Lebensweges gehen. In der Einrichtung mit familiärem Charakter soll es dem Gast ermöglicht werden, während seines Aufenthaltes die eigenen Lebensgewohnheiten beizubehalten“, so Anke Robbe.

Das Hospiz St. Veronika nehme Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung auf, die fortschreitend verlaufe und bereits das Stadium einer begrenzten Lebenserwartung von Wochen und Monaten erreicht habe.

Weitere Berichte aus der Samtgemeinde Freren finden Sie unter www.noz.de/lokales/freren


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