Spende von Arbeitskreis in Messingen 1190 Euro an das Hospiz in Thuine übergeben

Von Felix Reis

Nach der Besichtigung des Hospizes St. Veronika in Thuine fand die Scheckübergabe draußen statt: (von links) Hans-Josef Holle, Josef Richter, Ansgar Mey, Anke Robbe, Verena Hartke, Reinhard Heskamp, Julia Kemmer und Pflegekraft Luisa Reicksmann. Foto: Felix ReisNach der Besichtigung des Hospizes St. Veronika in Thuine fand die Scheckübergabe draußen statt: (von links) Hans-Josef Holle, Josef Richter, Ansgar Mey, Anke Robbe, Verena Hartke, Reinhard Heskamp, Julia Kemmer und Pflegekraft Luisa Reicksmann. Foto: Felix Reis

Thuine. Der Messinger Arbeitskreis Kultur hat dem Hospiz St. Veronika Thuine eine Spende in Höhe von 1190,48 Euro übergeben. Das Geld kam bei einer Adventsfeier zusammen, die der Arbeitskreis gemeinsam mit den drei Messinger Chören und dem Heimatverein Messingen organisiert hatte.

„Wir haben uns entschlossen, das Geld jetzt erstmals einer Einrichtung in unserer Region zugutekommen zu lassen“, berichtet Verena Hartke vom Arbeitskreis. Die Wahl sei dann schnell auf das Hospiz St. Veronika Thuine gefallen. Hier sei das Geld gut investiert.

Wohnliche Ausstattung sehr wichtig

Hospiz-Leiterin Anke Robbe bedankte sich für die Unterstützung. Davon würden Anschaffungen gemacht, die sonst nicht finanziert werden könnten. So lege das Hospiz großen Wert auf eine wohnliche Ausstattung und sei daher für unterstützende Spendengelder sehr dankbar.

Angehörige kommen zum Teil von weither

Die Hospizgäste kämen nicht nur aus dem gesamten Emsland und der Grafschaft Bentheim, sondern auch aus dem angrenzenden Münsterland und dem Osnabrücker Land. Immer wichtiger werde ein Rückzugsort für Angehörige, die zum Teil von weither kämen, erläuterte sie. Im Durchschnitt seien die Hospizgäste fünf Wochen hier.

Kompetente Betreuung in der letzten Lebensphase

Das Hospiz St. Veronika ist eine spezialisierte Pflegeeinrichtung, in der schwerst kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase respektvoll, umfassend und kompetent betreut werden. Die Hospizgäste sollen mit ihren Angehörigen und den Hospizmitarbeitern selbstbestimmt den letzten Teil ihres Lebensweges gehen. In der Einrichtung mit familiärem Charakter soll es dem Gast ermöglicht werden, während seines Aufenthaltes die eigenen Lebensgewohnheiten beizubehalten. Das Hospiz St. Veronika nimmt Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung auf, die fortschreitend verläuft und bereits das Stadium einer begrenzten Lebenserwartung von Wochen und Monaten erreicht hat.

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