Mehr Platz für Kinder in der Arche Kita Arche Noah in Beesten feiert Erweiterung

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Beesten Die Erweiterung der Kindertagesstätte Arche Noah in Beesten ist am Montag, 22. Januar 2018, offiziell eingeweiht worden.

„Besucht uns mal im Kindergarten, dann kann jeder sehen: Bei uns in unserem Kindergarten ist es wunderschön“, sangen fidel die Kinder der katholischen Kindertagesstätte Arche Noah in Beesten und viele Gäste überzeugten sich während der Einsegnungsfeier der neuen Regelgruppe, dass die für 510.000 Euro erweiterte Einrichtung für derzeit 88 Kinder zwischen einem und sechs Jahren ein  zweites Zuhause ist.

Erst 2014 eingeweiht worden

Erst 2014 war die neue Krippengruppe der Kita Arche Noah feierlich eingeweiht worden, doch da Beesten vielen jungen Familien eine Heimat ist, kristallisierte sich spätestens im Frühjahr 2016 heraus, dass auf Dauer nicht ausreichend Platz für alle Kinder vorgehalten werden konnte. Mit der im Herbst 2016 gestarteten und nach gut einem Jahr Bauphase jetzt vollzogenen erneuten Erweiterung gehören diese Zeiten der Vergangenheit an und der Kita Arche Noah gehört die Zukunft. „Eine mutige und zukunftsweisende Entscheidung in dem von viel Herzblut geprägten Schulterschluss von Politik und Kirche“, unterstrich Kirsten Ludwig, pastorale Koordinatorin der Pfarreiengemeinschaft Freren, die als Moderatorin durch die stimmungsvolle Feierstunde führte.

Kinder in die Mitte stellen

„Bau dir ein Schiff, eine Arche. Im Innern soll sie viele Räume haben“, zitierten Pfarrer Jürgen Krallmann und Pastor Christoph Höckelmann aus der „Gute-Nachricht-Bibel“. „Es ist immer eine gute Nachricht, wenn wir wie Jesus die Kinder in unsere Mitte stellen und etwas für die Jüngsten in der Gemeinde getan wird“, betonten die Geistlichen, bevor sie die Kita Arche Noah als fröhlichen Ort des Spielens und Lachens unter den Segen Gottes stellten.

„Großer Tag für Beesten“

Ein beeindrucktes „Boah!“ entlockte Bürgermeister Werner Achteresch den Kindern, als er die Gesamtbaukosten auf 510.000 Euro bezifferte und schmunzelte: „Das habe ich erst auch gesagt.“ Daher sei es heute auch ein großer Tag für Beesten, verwies Achteresch darauf, dass die frist- und kostengerechte Baumaßnahme nach Plänen des Architekten Frank Kumbrink vom Frerener Planungsbüro Hansi Surmann ganz im Sinne Churchills erfolgt sei: „Eine Gemeinde kann ihr Geld nicht besser anlegen als in ihre Kinder.“

Gemeinde stemmt Eigentanteil von 310.000 Euro

Weil bewusst auf einen zweckgebundenen und dadurch wenig flexiblen weiteren Krippenanbau verzichtet wurde und so Landesmittel entfielen, hat Beesten den Löwenanteil von 310.000 Euro in die eigene Zukunft investiert und musste dafür erstmals seit vielen Jahren einen Kredit aufnehmen. 130.00 Euro für die Kita-Erweiterung gab es vom Landkreis Emsland, weitere 70.000 Euro übernahm das Bistum Osnabrück.

Ein „dickes, fettes Dankeschön“

In die Schar der Gratulanten reihten sich auch Maria Wecks von der Caritas, Claudia Lügering vom Bischöflichen Generalvikariat, Klaus Krone vom Kirchenvorstand St. Servatius sowie seitens der Elternschaft Jens Halfmann ein, der allen Beteiligten, allen voran dem engagierten Kita-Team, ein „dickes, fettes Dankeschön“ aussprach dafür, dass es trotz dem Stress und den Unannehmlichkeiten der Bauphase stets gelungen sei, den Kindern ein Lächeln in das Gesicht zu zaubern.

Ort der Geborgenheit

Dankbarkeit prägte auch das Schlusswort von Kita-Leiterin Nicole Reekers-Wolf: Die Arche Noah sei ein Ort der Sicherheit, Orientierung und Geborgenheit, die sich dank ihres Raumkonzepts auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder anpassen und ihnen so die von Astrid Lindgren empfohlene Basis mit auf den Weg geben könne: „Kinder sollen viel mehr spielen. Dann tragen sie Schätze in sich, aus denen sie später ihr ganzes Leben lang schöpfen können.“

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