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Thomas Carus folgt Konrad Grambach Dritter neuer Chefarzt 2019 kommt im November nach Thuine

Von PM. | 05.09.2019, 20:05 Uhr

Prof. Dr. Dr. Thomas Carus wird zum 1. November 2019 neuer Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Elisabeth-Krankenhaus Thuine der Niels-Stensen-Kliniken. Er wird Nachfolger von Dr. Konrad Grambach, der in den Ruhestand geht. Er ist damit 2019 der dritte neue Chefarzt in

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Thuine und möchte den erfolgreichen Weg meines Vorgängers fortsetzen“, betonte er jetzt bei einem Besuch in Thuine. Carus klinische Schwerpunkte liegen in der minimal-invasiven Chirurgie des gesamten Bauchraums, der Gefäßchirurgie und der Schilddrüsenchirurgie. Das zertifizierte Zentrum zur Behandlung von Bauchwandbrüchen (Hernien) in Thuine soll weiter ausgebaut werden. Neue Akzente möchte Carus laut einer Mitteilung der Klinik vor allem bei der Behandlung von Fettleibigkeit und bei chronischen Wunden setzen.

Facharzt und Gesundheitsökonom

Carus ist Facharzt für Allgemein-, Gefäß-, und Viszeralchirurgie, Proktologie, Palliativmedizin, Sport- und Rettungsmedizin sowie Dipl.-Gesundheitsökonom. Der 55-Jährige Mediziner kommt gebürtig aus Wuppertal und war zuletzt Chefarzt am Asklepios Westklinikum Hamburg und zuvor Chefarzt und Ärztlicher Geschäftsführer am Klinikum Bremen-Ost.

Seit 1991 lehrt er zudem an verschiedenen Universitäten, zuletzt in Hamburg sowie an der Hochschule Bremerhaven. Er ist zudem Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und des in vierter Auflage erhältlichen Lehrbuchs „Atlas der laparoskopischen Chirurgie“.

Besuch vom Bundestagsabgeordneten

Weitere Änderungen im Elisabeth-Krankenhaus hatte wenige Tage zuvor der Chefarzt der neu gegründeten Abteilung für für Orthopädie, Endoprothetik und Unfallchirurgie, Bernd Schmitz, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann erläutert: „Mit minimal-invasiven Operationstechniken und modernen Implantaten wollen wir eine optimale Patientenversorgung ermöglichen. Zudem möchten wir eine moderne minimal-invasive Endoprothetik und Wechselendoprothetik etablieren und ein Endoprothesenzentrum mit Endoprothesenregister sowie künftig ein alterstraumatologisches Zentrum einrichten.“

Auch die weiterführende Versorgung von Arbeitsunfällen sei laut Schmitz angestrebt. Im Oktober werde das Elisabeth-Krankenhaus darüber hinaus ein medizinisches Versorgungszentrum für Orthopädie bekommen: "Die Klinik soll sich rasch weiterentwickeln und in der Region Leuchtturmcharakter für die Orthopädie bekommen, um somit eine heimatnahe Versorgung auf hohem medizinischen Niveau sicherstellen."

Orthopädie als Schwerpunkt

Nach einem Rundgang informierte Geschäftsführer Werner Lullmann den Abgeordneten sowie weitere lokale Politiker umfassend über die Entwicklung des Elisabeth-Krankenhauses und nannte Herausforderungen und Ziele. Die Einstellung von Marc Tilgner als Chefarzt der Klinik für Hämatologie und Onkologie im April, Bernd Schmitz im Juli und künftig Thomas Carus als Nachfolger für Dr. Grambach seien laut Lullmann "wichtige Meilensteine der weiteren medizinischen und personellen Entwicklung des Hauses."

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