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TuS Lingen in Emsbüren unter Zugzwang Heuermann hofft auf „Sahnetag“

Von Holger Wendt | 16.09.2011, 16:42 Uhr

Aus Sicht von Gerd Heuermann, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Concordia Emsbüren, geht seine Mannschaft als krasser Außenseiter in das Heimspiel gegen den TuS Lingen (So., 15 Uhr).

„Wir können gegen so einen Gegner nicht viel verkehrt machen“, sagt Heuermann. „Nur wenn wir einen Sahnetag wie im letzten Spiel beim 6:3 in Wielen erwischen und kämpferisch alles abrufen, können wir vielleicht einen Punkt in Emsbüren behalten“, sieht der Coach die Trauben reichlich hoch hängen. In der Vorsaison war den Concorden beim 0:0 im Rückspiel gegen Lingen eine solche Leistung gelungen.

Die Gäste stehen derweil unter Zugzwang. Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Partien braucht TuS-Trainer Christian Bruns mit seiner Mannschaft unbedingt einen Dreier für das eigene Selbstvertrauen und für den Anschluss an die Tabellenspitze. Das hoch geschätzte Team konnte die eigens gesteckten Ziele bisher nicht erreichen. Die neu formierte TuS-Mannschaft hat sich noch nicht so gefunden, dass sie ein Spiel bis zum Schlusspfiff dominieren kann. Das beste Beispiel ist das 2:2-Remis am vergangenen Spieltag gegen den Haselünner SV, in dem die Lingener bis zur 80. Minute angesichts einer 2:0-Führung der sichere Sieger zu sein schienen und durch den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit noch zwei Punkte verloren.