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Schwester Karoline Mayer in Emsbüren Radikales christliches Zeugnis abgelegt

Von Ludger Jungeblut | 27.06.2016, 19:51 Uhr

Das Christentum bleibt lebendig, wenn Menschen wie Schwester Karoline Mayer, die jetzt in Emsbüren war, das Evangelium in die Tat umsetzen. Ein Kommentar.

Die aus Deutschland stammende Schwester Karoline Mayer ist das lebende Beispiel dafür, welche positive Kraft das Christentum entfalten kann, wenn Menschen mit aller Konsequenz Jesu Vorbild nacheifern. Wer sich, wie Karoline Mayer, für die Slums in Santiago de Chile als Ort ihrer Arbeit entscheidet, legt ein christliches Zeugnis ab, das radikaler nicht sein kann.

Natürlich ist die Schwester auf viele Gleichgesinnte angewiesen, damit die von ihr initiierten sozialen Einrichtungen weiter segensreich tätig sein können.

Dank auch an Pfarrer Stephan Schwegmann

Neben ihnen gilt der Dank aber auch dem Emsbürener Pfarrer Stephan Schwegmann. Indem er einen Besuch der „Mutter Teresa Lateinamerikas“, die er persönlich kennt, in Emsbüren vermittelte, machte er deutlich, welche Ausnahmepersönlichkeiten sich in der katholischen Weltkirche für andere Menschen einsetzen. Das wird manchmal bei aller berechtigten Kritik an Missständen in der katholischen Kirche vergessen.