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Mühlenkalender vorgestellt Emsbüren kann künstlerisch aus dem Vollen schöpfen

Von Heinz Krüssel | 21.09.2011, 16:12 Uhr

„Wir können in Emsbüren künstlerisch aus dem Vollen schöpfen“, betonte Edith Uhlenberg, Vorsitzende des Kulturkreises Kirchspiel Emsbüren, anlässlich der Vorstellung des Kalenders 2012, den Georg Strodt unter dem Motto „Wind- und Wassermühlen im Altkreis Lingen“ herausgegeben hat.

Neben Frank Hopmann und Ansgar Silies sei Georg Strodt der dritte Künstler mit hohem Format im Bunde, so Edith Uhlenberg. Der Kalender mit 13 Kohle- und Bleistiftzeichnungen unterstreiche die künstlerische Kompetenz des Hobbymalers.

„Wir Elbergener wissen schon seit einigen Jahren, was wir an Georg Strodt haben“, wies Ortsbürgermeisterin Agnes Trepohl auf Bilder mit Motiven aus Elbergen hin, die beispielsweise das Dorfgemeinschaftshaus in Elbergen schmücken.

Bürgermeister Bernhard Overberg zollte dem Künstler im Beisein vieler Mühlenbesitzer aus dem Altkreis Lingen Anerkennung. In der Veranstaltung im Café „Enking’s Mühle“ bescheinigte Overberg dem Künstler, dass das Thema hervorragend umgesetzt worden sei.

Das Malen und Zeichnen ist Georg Strodt mit in die Wiege gelegt worden. Strodt (Jahrgang 1955) ist in Osterbrock mit acht Geschwistern auf einem Bauernhof aufgewachsen. Die älteren Geschwister malten alle, so Strodt. „In ruhigen Minuten habe ich mir die Kunstwerke meiner Geschwister angeschaut und gedacht: So möchte ich auch einmal malen können.“

Er sei immer dem Gegenständlichen verbunden geblieben. Alte Gebäude, Kotten, Scheunen und Gemäuer hätten es ihm besonders angetan. Für alte Mühlen habe er sich seit vielen Jahren interessiert. Beim Anblick der Objekte mit einer wechselvollen Geschichte träume er gelegentlich von den „guten alten Zeiten“. Als humorvoller Mensch male er aber auch gerne witzige Bilder.

Im Berufsleben hat Georg Strodt eigentlich nichts mit der Kunst zu tun. Er übt als Kraftfahrzeug-Karosseriemechaniker beim Autohaus Gebr. Schwarte in Meppen einen traditionellen handwerklichen Beruf aus, erläuterte der Hobbymaler, der seit Jahren mit Ehefrau Elisabeth und Sohn Hendrik in Elbergen lebt.

Der Kalender ist zum Preis von zehn Euro in Buchhandlungen und Schreibwarengeschäften zu erwerben.