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Dank an die Eltern Zweite Krippengruppe in Betrieb genommen: Kleine Wirbelwinde aus Emsbüren

Von Anne Bremenkamp | 23.09.2011, 06:31 Uhr

„Wirbelwind“ heißt die zweite Krippengruppe im kommunalen Kindergarten St. Andreas in Den Namen trägt sie zu Recht, wie Bürgermeister Bernhard Overberg und sein Vertreter Ernst Müller bei einem Besuch feststellen konnten.

Emsbüren ist eine kinderreiche Gemeinde und ganz aktiv in Sachen Familienfreundlichkeit. Um dem steigenden Bedarf der Betreuung von Kindern unter drei Jahren gerecht zu werden, ist im August die zweite Krippengruppe in der Kommune eröffnet worden. In der Wirbelwind-Gruppe finden insgesamt 15 Kinder einen Ort der liebevollen Betreuung und altersgerechten Förderung. Da aber noch sechs Jungen und Mädchen unter zwei Jahren sind, ist die Gruppe zurzeit mit zwölf Kindern bereits voll belegt, wird aber nach Warteliste aufgestockt. Insgesamt kümmern sich drei Erzieherinnen und eine Pflegekraft sorgsam um die kleinen Wirbelwinde.

Bisher einzige Krippengruppe der Gemeinde war das Mäusenest im katholischen Kindergarten St. Marien Leschede, nicht genug angesichts hoher Kinderzahlen in Emsbüren. Zwar war der St.-Andreas-Kindergarten bereits 2008 für insgesamt 500000 Euro um eine Regel- und eine Krippengruppe erweitert worden. Aufgrund des aktuellen Bedarfs wurde aber auch der Krippenraum zunächst als Heimstatt für eine Regelgruppe genutzt. Jetzt aber haben in der Wirbelwindgruppe die Kleinsten aus der Krippe zwischen frühestens 7.30 Uhr und spätestens 17 Uhr das große Sagen.

„Lieb und teuer“

„Emsbürens Kinder sind uns lieb und teuer“, betonten Bürgermeister Bernhard Overberg und sein Vertreter Ernst Müller, die sich freuten, dass die Wirbelwind-Gruppe ihrem lebendigen Namen gerecht wird. Die Freude war auch auf der Seite der kleinen Wirbelwinde, die gleich eifrig die mitgebrachten Geschenke testeten. Insbesondere mit Blick auf den direkt hinter dem St.-Andreas-Kindergarten angrenzenden und expandierenden Wohnpark Palhügel zeigte sich der Bürgermeister überzeugt, dass noch viele Generationen von den aktuellen Betreuungsangeboten profitieren werden. Begeistert nach fast zwei Monaten Krippenbetrieb ist auch Kindergartenleiterin Renate Erfurt: „Ich war fasziniert, wie schnell sich die Kinder eingewöhnt und Vertrauen gefasst haben, nicht zuletzt dank der hervorragenden Mitarbeit der Eltern. Auf dem ersten Elternabend gab es viel Lob für das Krippenteam. Und für unsere Großen sind die Kleinen die Größten.“