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Als Fraktionsvorsitzende der CDU Rücktritt: Theissing wirft in Emsbüren das Handtuch

Von Thomas Pertz | 28.05.2014, 22:35 Uhr

Die CDU-Fraktionsvorsitzende im Emsbürener Gemeinderat, Maria Theissing, hat am Mittwochabend ihren Rücktritt erklärt. Sie zieht sich gleichzeitig auch aus dem CDU-Vorstand in der Gemeinde zurück. Theissing unterstrich gleichzeitig, dass sich CDU-Kandidat Klaus Hemme auch für den zweiten Wahlgang der vollen Unterstützung seiner Partei sicher sein könne. „Wir sind überzeugt, dass er die Stichwahl für sich entscheiden kann.“

Hemme hatte bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag mit 36,1 Prozent das zweitbeste Ergebnis erzielt. Bürgermeister Bernhard Overberg war mit 43,6 Prozent als Sieger durchs Ziel gegangen. Da aber auch er die absolute Mehrheit verfehlte, kommt es am 15. Juni zu Stichwahl.

In ihrer Erklärung verwies sie darauf, dass Hemme mit der CDU vergangenen Sonntag mit dem Erreichen der Stichwahl das erste Etappenziel erreicht habe. Dies sei ein echter Vertrauensbeweis für den jungen Kandidaten, denn der Amtsinhaber verfüge bekanntermaßen immer über einen höheren Bekanntheitsgrad und die Möglichkeit, die kommunalen Themen aus der Führungsposition in der Verwaltung heraus zu „bespielen“.

 Hier geht es direkt zum Kommentar: Falscher Zeitpunkt für den Rücktritt 

Auch sie persönlich habe in den vergangenen Wochen und Monaten engagiert und mit hohem Zeitaufwand für Hemme gekämpft. Dabei bleibe es gerade als Fraktionsvorsitzende nicht aus, dass man auch selbst im Zentrum der Berichterstattung stehe. „Um nun bereits vor der Stichwahl den Fokus in vollem Umfang ausschließlich auf Klaus Hemme zu richten, trete ich mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Fraktionsvorsitzende zurück“. Damit verbinde sie das Signal: Wer Klaus Hemme zum Bürgermeister wähle, bekomme ihn auch als Bürgermeister. Hier gehe es, so Theissing, um eine Personenwahl, nicht um die Wahl einer Partei.

Die CDU-Politikerin, die auch Mitglied des emsländischen Kreistages ist, möchte ihren Rückzug außerdem als politisches Zeichen verstehen: Es sei in Zeiten großer Politik- und insbesondere Parteienverdrossenheit für einen Kandidaten nicht immer von Vorteil, mit einer Partei identifiziert zu werden. Deshalb wolle sie ein klares Zeichen setzen und Hemme mit einem neuen Gesicht an der Fraktionsspitze, unbelastet und unbeeinflusst, sein Amt antreten.

Theissing weist darauf hin, dass in ihrer politischen Arbeit stets das Wohl der ganzen Gemeinde im Vordergrund gestanden habe. Das Ringen um die jeweils besten Entscheidungen habe viel Zeit und Kraft in Anspruch genommen, aber immer auch Freude bereitet. Deshalb ziehe sie sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auch aus dem CDU-Vorstand zurück.In ihrer Erklärung verwies sie darauf, dass Hemme mit der CDU vergangenen Sonntag mit dem Erreichen der Stichwahl das erste Etappenziel erreicht habe. Dies sei ein echter Vertrauensbeweis für den jungen Kandidaten, denn der Amtsinhaber verfüge bekanntermaßen immer über einen höheren Bekanntheitsgrad und die Möglichkeit, die kommunalen Themen aus der Führungsposition in der Verwaltung heraus zu „bespielen“.Hemme habe einen engagierten Wahlkampf geführt und dürfe sich auch für den zweiten Wahlgang der vollen Unterstützung seiner Partei sicher sein.

Auch sie persönlich habe in den vergangenen Wochen und Monaten engagiert und mit hohem Zeitaufwand für Hemme gekämpft. Dabei bleibe es gerade als Fraktionsvorsitzende nicht aus, dass man auch selbst im Zentrum der Berichterstattung stehe. „Um nun bereits vor der Stichwahl den Fokus in vollem Umfang ausschließlich auf Klaus Hemme zu richten, trete ich mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Fraktionsvorsitzende zurück“. Damit verbinde sie das Signal: Wer Klaus Hemme zum Bürgermeister wähle, bekomme ihn auch als Bürgermeister. Hier gehe es, so Theissing, um eine Personenwahl, nicht um die Wahl einer Partei.

Die CDU-Politikerin, die auch Mitglied des emsländischen Kreistages ist, möchte ihren Rückzug außerdem als politisches Zeichen verstehen: Es sei in Zeiten großer Politik- und insbesondere Parteienverdrossenheit für einen Kandidaten nicht immer von Vorteil, mit einer Partei identifiziert zu werden. „Da erscheint es mir sinnvoll, an dieser Stelle ein klares Zeichen zu setzen. Klaus Hemme soll mit einem neuen Gesicht an der Fraktionsspitze, sozusagen unbelastet und unbeeinflusst, sein Amt antreten können“.

Theissing weist darauf hin, dass in ihrer politischen Arbeit stets das Wohl der ganzen Gemeinde im Vordergrund gestanden habe.

Das Ringen um die jeweils besten Entscheidungen habe viel Zeit und Kraft in Anspruch genommen, aber immer auch Freude bereitet. Deshalb ziehe sie sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auch aus dem CDU-Vorstand zurück.