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Arbeiten jetzt auch als Buch Meister der komischen Kunst: Frank Hoppmann aus Emsbüren

Von Heinz Krüssel

<em>Warum Schweine </em>im Kloster Frenswegen und Fliegen im Schloss Clemenswerth im Mittelpunkt des Schaffens standen, kann der Leser im neuen Buch über Frank Hoppmann lesen.Warum Schweine im Kloster Frenswegen und Fliegen im Schloss Clemenswerth im Mittelpunkt des Schaffens standen, kann der Leser im neuen Buch über Frank Hoppmann lesen.

Emsbüren. Eine besondere Ehrung hat jetzt der aus Emsbüren stammende Zeichner, Illustrator und Karikaturist Frank Hoppmann erfahren. Ein Querschnitt seiner Arbeiten ist in dem Buch „Meister der komischen Kunst – Frank Hoppmann“ veröffentlicht worden.

Das Hoppmann-Buch ist in der Reihe „Meister der komischen Kunst“ im Münchener Verlag Antje Kunstmann erschienen. Auf 120 Seiten wird das Leben und Werk in Zeichnungen, Gemälden, Objekten, aber auch in Worten beschrieben.

Die Bibliothek „Meister der komischen Kunst“ stellt die bedeutendsten deutschsprachigen Künstlerinnen und Künstler vor, die mit Zeichenstift, Pinsel und Wortmächtigkeit das Zeitgeschehen und die Gesellschaft seit etwa 1950 begleiten, erläutern und das Komische mit gebotener Ernsthaftigkeit aufzeichnen. Zu dem erlauchten Kreis der ausgewählten Künstler gehört nunmehr der 37-jährige Hoppmann. Folgen sollen übrigens unter anderem Bände über Loriot und Tomi Ungerer, den Großmeister der komischen Kunst.

In einem Vorwort geht Martin Sonntag der Frage nach: „Was für eine Type ist dieser Hoppmann eigentlich?“ Unter anderem ist zu lesen: „Er ist ein Schlaks. Groß ist er schon, aber ein Schlaks ist er nicht. Seine Bewegungen sind bedächtig – aber gezielt. Wenn er spricht, spricht er bedächtig – aber gezielt. Er strahlt diese Ruhe aus, die den Norddeutschen an sich beim Blick in sein weites, flaches Land alle Unbill des Lebens in gleichmütiger Ruhe ertragen lässt.“

Und weiter heißt es: „In seinen Zeichnungen, Gemälden, Porträts und Illustrationen zeigt sich eine unfassbare Spannweite – gepaart mit einer noch unfassbareren Unbeschwertheit und Nonchalance. Da wird mit Farbe gepladdert, mit Tusche gespritzt, aber gleichzeitig auch feinfühlig mit Aquarell koloriert – wie es sich halt gerade ergibt.“

Aber nicht nur seine Kunstwerke sind zu bewundern, Frank Hoppmann bietet dem Leser und Betrachter zudem einen Einblick in seine Kinder- und Jugendjahre in Emsbüren, in seine Studienjahre in Münster oder in seine Stipendien-Aufenthalte in Schloss Clemenswerth und Kloster Frenswegen. Dort sind beispielsweise viele Werke entstanden, in denen Fliegen und Schweine dominieren.

Das Buch „Meister der komischen Kunst – Frank Hoppmann“ ist erschienen im Verlag Antje Kunstmann GmbH, München 2012. Das 120 Seiten umfassende Werk ist zum Preis von 16 Euro im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-88897-787-9).