zuletzt aktualisiert vor

Vollsperrung der Strecke aufgehoben IC mit 170 Fahrgästen an Bord bei Emsbüren evakuiert

Meine Nachrichten

Um das Thema Emsbüren Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Nachdem ein Trecker die Oberleitung beschädigt hatte, riss ein IC auf der Bahnstrecke Rheine-Leschede bei Emsbüren rund 150 Meter der Oberleitung herunter. Foto: NWM-TVNachdem ein Trecker die Oberleitung beschädigt hatte, riss ein IC auf der Bahnstrecke Rheine-Leschede bei Emsbüren rund 150 Meter der Oberleitung herunter. Foto: NWM-TV

Emsbüren. Nachdem ein Trecker die Oberleitung auf der Bahnlinie zwischen Rheine und Leschede bei Emsbüren beschädigt hatte, ist die Strecke am Dienstag stundenlang gesperrt gewesen.

Laut Angaben der Bundespolizei hatte ein Treckerfahrer beim Verlassen des Feldes nicht bemerkt, dass sich ein landwirtschaftliches Gerät an seinem Fahrzeug wegen eines technischen Defekts nicht richtig zusammengeklappt hatte. Beim Einbiegen vom Feld auf eine Straße riss das Gerät gegen 12.40 Uhr am Dienstagmittag, 25. April 2017, einen Teil der Oberleitung herunter. Ein kurz darauf auf die Stelle zufahrender IC konnte einer Schnellbremsung nicht mehr stoppen und beschädigte die Oberleitung auf einer Länge von 150 Meter.

Bahnstrecke zeitweise voll gesperrt

Die Bahnstrecke wurde zunächst in beide Richtungen voll gesperrt. Gegen 18 Uhr wurde ein Gleis wieder freigegeben, teilte die Deutsche Bahn mit. Dadurch könnten im Gleiswechsel Züge wieder in beide Richtungen verkehren. Fahrgäste müssten noch mit geringen Verspätungen auf dieser Strecke rechnen. Gegen Mitternacht sollte auch das zweite Gleis wieder freigegeben werden.

Der IC, an dessen Bord sich 170 Fahrgäste befanden, wurde bis 15.30 Uhr mit Unterstützung von Kräften der Feuerwehr und des THW evakuiert. Mit einer Ersatzlokomotive soll der IC laut der Bahnsprecherin zunächst nach Leschede geschleppt werden, um die Strecke wieder freizubekommen. Später solle der Zug dann in Rheine technisch überprüft werden, bevor er wieder eingesetzt würde. Laut ersten Erkenntnissen der Bundespolizei hat es keine Verletzten gegeben.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN